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Geschichten vom jüdischen Alltag

Geschichten und Maises aus dem Alltag der Juden.
Auf jeden Fall was zum Nachdenken!

Ein Segen, führwahr teuer
Ein Chassid aus Witebsk war seit vielen Jahren kinderlos. Mehrmals war er bereits nach Ljosna gereist, wo er seinen Rebben, Rabbi Schneor Salman flehentlich ersucht hatte, ein gutes Wort für ihn beim Schöpfer im Himmel einzulegen.
Irischer Bub mit jüdischem Namen
Eine Frau aus der Chabad-Gemeinde in Brooklyn wurde wegen irgendeiner Verletzung der Strassenverkehrsordnung von einem Verkehrspolizisten der Stadt New York angehalten.
Ein Cheder in Sibirien
Rechts von mir saß mein Freund Berl und link mein Freund Salman. Yossel saß vor mir. Ich erinnerte mich an ihre Gesichter, die Spiele, die wir gespielt hatten, die Geheimnisse, die wir einander erzählten. Und ich erinnerte mich an den Melamed.
Erzwinge die Erlösung nicht
Erez Israel leidet manchmal an schwerer Dürre, weil es dort nur im Winter regnet. Vor vielen Jahren herrschte einmal eine solche Trockenheit.
Ein Achtel eines Achtels
Ein Chassid, der für seine außergewöhnliche Demut und Zurückhaltung bekannt war, wurde einmal gefragt: „Sagt der Talmud nicht, ein Torah-Gelehrter dürfe sich nicht zu sehr demütigen; er solle zwar bescheiden sein, aber ein Achtel eines Achtels an Stolz bewahren?“
Der Schuhmacher
Manche Leute behaupten, sie bräuchten keinen Lehrer, der sie durchs Leben führe. Sie meinen wie Korach, jeder Einzelne könne sich ohne Hilfe mit G–tt verbinden.
Der unhöfliche Jude
Vor vielen Jahren lebte in Israel ein bekannter Gelehrter namens Rabbi Broka. Eines frühen Morgens reiste er in die Stadt Beit Lept zum Markt. Dort gab es viel zu sehen.
Genug ist genug!
Dies ist die Geschichte eines einfachen, ungebildeten Juden, der an einer abgelegenen Kreuzung eine Schenke bewirtschaftete, viele Tagesreisen von der nächsten jüdischen Gemeinde entfernt.
Nur ein Eseltreiber
Die Erde war ausgetrocknet, und die Menschen in Erez Jisrael warteten sehnsüchtig auf den Winterregen. Doch Tag für Tag war keine einzige Wolke am Himmel.
Der Schatz im eigenen Haus
Reb Jizchak von Krakau wollte für seine Gemeinde eine neue Synagoge bauen, aber ihm fehlte das Geld.
Das Urteil des Beit Din
In einer kleinen Stadt nicht weit von Lublin in Polen lebte ein einfacher, aber reicher Jude.
Das Halsband aus Eisen
Als die Juden die Höhle von Machpela in ihrem Besitz hatten, besaß der Schamasch die Schlüssel zum Tor.
Der Brit-Mila-Wein
Einmal hatten sich Chassidim versammelt und tranken Met (süßen Honigwein, der früher sehr beliebt war). Dabei erzählte ein Chassid namens Reb Mosche diese Geschichte.
Unter den Armen
Rabbi Akiwa ging einmal auf den Markt, um eine kostbare Perle zu verkaufen.
Die wahre Minderheit
Als Rabbi Jehoschua ben Karcha eines Tages mit seinen Schülern die Torah studierte, betrat ein Nichtjude den Saal und hörte der Diskussion zu.
Der ehrwürdige Augenblick war gekommen im Bethaus von Reb Schlomo von Radomsk, und alle Augen waren auf jenen gelehrten und g-ttesfürchtigen Chassid gerichtet.
Das ABC des Erfolges
Zwei künftige Geschäftspartner besuchten Reb Meir von Premischlan und baten ihn, ihr Vorhaben zu segnen.
Der kranke Schüler
Ein Schüler von Rabbi Akiwa war krank. Er lag im Bett, aber niemand besuchte ihn, und niemand fragte nach seinem Zustand oder bot ihm Hilfe an.
Ohne Mitgift
Wenn ein Mädchen in Europa heiratete, gaben ihre Eltern ihr eine Mitgift, die ihren Verhältnissen entsprach.
In der Nähe der Stadt Premischlan lebte ein reicher jüdischer Mann, dem der Gedanke gekommen war, für seine Gemeinde als Vorbeter zu fungieren.
Selbstaufopferung für einen Anderen
Im Jahre 1843 wurde durch die russische Regierung eine Rabbiner-Konferenz berufen, um über verschiedene Aspekte der jüdischen Religion zu diskutieren.
Ein Chassid von Reb Mordechai von Lechowitsch, er hießt Reb Meir, hatte einen Geschäftspartner, der misnaged war und Reb Gerschon hieß.
Das Wunder
Einige Reisende wärmten sich an einem Feuer in einer Herberge am Rande der Straße. Sie begannen, ihre Rabbis zu loben.
Einst wollte König Agrippa tausend Tiere als Opfer für den Beit Hamikdasch spenden, um großen Ruhm zu ernten.
Die schwimmenden Tempeltore
Etwa zu der Zeit, als Herodes den zweiten Tempel erneuerte, lebte ein Mann namens Nikanor in Israel. Als er von der herrlichen Renovierung des heiligen Tempels hörte, wollte er unbedingt an der großen Arbeit teilnehmen und seinen Beitrag zu G–ttes Haus leisten.
Reb Yaakow Yitzchak besuchte Mesritsch zum erstenmal. Er war noch sehr jung und noch nicht als Chose von Lublin bekannt.
Reb Meir von Premischlan war ein guter Freund von Reb Yisrael von Rushin. Sein Haushalt, seine Möbel und alles übrige zeugten von großer Armut
Eine würdige Familie
Eine Heirat sollte die Häupter zweier großer chassidischer Gemeinden vereinen: Der Enkel des Rabbi Israel von Rusin warb um die Tochter des Rabbi Zwi von Rimanow. Die beiden Rabbis vereinbarten ein Treffen.
Der Ohew Jisrael von Apta erzählte seinen Chassidim einst die folgende Geschichte, um ihnen zu zeigen, wie wichtig g-ttesfürchtige Schochtim in der Stadt sind.
Mach den Mund auf!
Im Haus waren drei Töchter, die verheiratet werden sollten, aber keine einzige Kopeke, um eine Mitgift oder gar eine Hochzeit zu bezahlen.
Rabbi Nachum von Tschernobyl förderte den jüdischen Brauch, eine erfüllte Mizwa zu feiern. Wann immer er von einer Beschneidung, ... hörte, wollte er dabei sein.
In guter Gesellschaft
In einer Stadt wurden zwei Wohnungen für einen hohen Gast vorbereitet: Reb Avraham Jehoschua Heschel von Apta, den man Ohew Yisrael nennt (“der seine Mitjuden liebt”).
In Berditschew wurde keine Hochzeit, keine Bar Mizwa und kein Bris gefeiert, ohne den geliebten Rabbi Levi Jizchak einzuladen.
Fachkunde
Einer der bedeutenden Chassidim von Rabbi Scholom Dow Ber von Lubawitsch war der gelehrte Diamantenhändler Reb Monia Mosenson.
Obwohl Reb Susja von Hanipoli nie Geld, aber immer Geduld hatte, fand er keine Ruhe. Einmal plagte ihn seine Frau, weil sie ein neues Kleid haben wollte.
Es gab einen grossen chassidischen Rebben, dessen Name Rabbi Uri war, der aber “der Feuerengel" genannt wurde, weil sein Gebet einem Feuerbrand gleichkam.
Zahlreiche Chassidim drängten sich vor der Studierstube von Reb Yitzchak Meir von Gur, und Reb Bunem, der Schammes, hatte die Aufgabe, für Ordnung zu sorgen.
Dem heiligen Rebben von Rusin wurde erzählt, dass der Rabbiner von Sworan einst in eine fremde Stadt kam und man ihm dort mit grossen Ehren empfing.
Rabbi Jonasan, der dajan, wohnte in einem Haus, das von einem Garten umgeben war. Am Rande des Gartens, genau vor dem Tor, stand ein gewaltiger Baum.
Ein guter Tip für Feinschmecker
Wer die Streiche von Reb Schmuel Munkes miterlebte, mochte ihn für einen ausgelassen Chassid halten, für eine art Witzbold.
Reb Meir lebte von der Hand in den Mund. Er hatte nie genug, um seine Familie zu sättigen und konnte nichts für Notzeiten beiseite legen.
Das Kostbarste im Haus
Vor langer Zeit lebten im Lande Israel in der Stadt Sichon ein reicher Jude und seine Frau. Sie waren vollkommen glücklich und empfanden füreinander eine tiefe Liebe, wie man sie selten findet.
Die verhinderte Erlösung
Ein besonders tragisches Kapitel in der jüdischen Geschichte war der Befehl des russischen Zaren Nikolaus I., jüdische Jungen 25 Jahre lang in seiner Armee dienen zu lassen.
In ganz Ismir (Türkei) waren alle mit den letzten Vorbereitungen für den Schabbat beschäftigt. Das Judenviertel wimmelte von Menschen, die nach Hause eilten.
Es ist eine Mizwa es nicht zu sagen ...
Rabbi Jisrael von Wisnitz pflegte allabendlich mit seinem Gabbai (Sekretär) spazieren zu gehen.
Reb Mordechai von Neschitz besaß selbstverständlich mindestens einen tallis katan, das Gewand mit den vier Ecken, das man wie eine Tunika trägt.
Am ersten Tag seiner Amtszeit als Rabbi von Brodi wurde Rabbi Schlomo Kluger eingeladen, der Sandak bei einem Brit Mila zu sein.
Einmal verspürte Rabbi Hillel von Parisch ein überwältigendes Verlangen, den Schabbat mit seinem Rebbe, Rabbi Menachem Mendel von Lubawitsch, zu verbringen.
Im Hause des Rabbi Jisrael von Rusin war es Tradition, einen Knaben ab 30 Tagen Zizit anzuziehen.
Darf man denn einen Menschen so beschämen!?
Der berühmte Rabbi Chajim von Zans war in seiner Wohltätigkeit unübertroffen. Er pflegte hunderte von Menschen zu betreuen und nach all ihren Bedürfnissen zu sehen.