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Reue & Demut

Stolz
Vor seinem Tod sagte Rabbi Israel Baal Schem Tow zu seinen Schülern: „Ihr müsst einen neuen Meister und Mentor suchen, denn ich werde diese Welt bald verlassen.“
Trügerische Wolken
Als der große Gelehrte Ula in Bawel ankam, zog plötzlich ein Sturm auf. Schwarze Wolken bedeckten den Himmel, und in der Ferne grollte Donner.
Das goldene Gewand
Eine Frau namens Kimchis hatte sieben Söhne, die alle als Kohanim Gedolim dienten.
Kein Grund zu Prahlen!
Ein Jude ging einmal mit einer persönlichen Frage zum Kotzker Rebbe. “Ich leide an Hochmut. Wie kann ich mich von diesem schlechten Charakterzug befreien?” fragte er.
Zarte und harte Zungen
Rabbi Jehuda Hanasi - er wurde Rebbe genannt – wollte einst seinen Schülern beibringen, auf ihre Worte zu achten.
Das rechte und das linke Auge
Als ich vier Jahre alt war, fragte ich meinen Vater: “Warum hat G–tt Menschen mit zwei Augen gemacht?
Ein unangenehmes Paradoxon
Einen Weisen, der aus Überzeugung kein Chassid war, plagte ein Problem – so sehr, daß er beschloß, es Reb Jaakow Jitzchak, dem Chose von Lublin vorzulegen.
Der richtige Name
Der Sadigerrer Rebbe, Rabbi Avraham Jaakov, hatte einmal einen Gast, der von Zadikim abstammte. Am Tisch sprachen sie über die Heimat des Gastes.
Der Stab und der Beutel
Als Rebbe Schmelke noch Rabbi von Nikolsburg war, hängte er in seinem Arbeitszimmer zwei Dinge an einen Nagel: einen Wanderstab und einen Beutel.
Eine Sünde ist schlimm genug
Als Rabbi Schalom Ber, der Lubawitscher Rebbe, vier Jahre alt war, sah er einmal, wie der Schneider ein Kleid für die Rebbezin brachte.
Wer ist wichtiger?
Ein Mann und eine Frau kamen mit einer Meinungsverschiedenheit zu einem Rabbi. Der Mann behauptete, die Frau sei wichtiger als der Mann.
Der Autor
Zu Rabbi Baruch Mordechai Ettinger kam einst ein Chassid und brüstete sich, er hätte einen Kommentar zur Tora verfasst; er wolle ihn jetzt Seite an Seite mit dem Toratext selbst drucken lassen, und ob der Rabbi ihm nicht einen passenden Titel für seinen Kommentar vorzuschlagen hätte.
Die Schrift
Ein Schreiber, der eben eine heilige Gesetzesrolle fertiggestellt hatte, kam einst zu Rabbi Zwi Elimelech, dem Zaddik von Dinow.
Die beiden Wege des Mundes
Eines Tages wies Rabbi Israel Baal Schem Tow einige seiner Schüler an, eine Reise zu machen. Er sagte nicht, wohin, und sie fragten nicht; sie ließen sich von der g-ttlichen Vorsehung leiten und vertrauten darauf, dass ihnen Ziel und Zweck der Reise offenbart würden, sobald es notwendig war.
Schau in den Spiegel!
Rabbi Israel Baal Schem Tow, der später den Chassidismus gründete, lebte viel Jahre lang ein „verborgenes Leben“.
Ein logischer Schluss
Rabbi Israel Baal Schem Tow begegnete einmal einem Prediger, der seine Zuhörer immerzu wegen ihrer Sünden schalt.
Der jüdische Bischof
Kurz bevor der Baal Schem Tow starb, erteilte er jedem seiner engsten Schüler einen besonderen Auftrag, um den Chassidismus zu verbreiten.
Ein bedeutsamer Traum
Einmal saß ich mit dem Baal Schem Tow zusammen, als zwei Fremde eintraten. Der würdevollere der beiden ging zum Bescht und sagte: „Wir brauchen den Rat eines Zadik. ...“
Die verletzenden Worte
Rabbi Jizchak von Worki erzählte, dass er in seiner Jugend sehr von seiner Frau, welche ihn mit ihren Worten stets verletzte, litt. Dennoch schwieg er und wies sie nicht zurecht.
Ein etwas zu strenger Rebbe
Es war Freitagnachmittag, und Reb Jossele war nach einem langen Arbeitstag auf dem Heimweg. Er war ein Hausierer, der in den Dörfern Russlands neue Töpfe verkaufte und alte reparierte.
Die Verwechslung
Der chassidische Meister Rabbi Dovid von Lelow ging eine Straße entlang, als sich plötzlich eine junge Frau auf ihn stürzte und ihn schlug und anschrie.
Die reine Wahrheit
Der Besucher aus Ungarn fragte in Lisensk einen Passanten: „Kannst du mir sagen, wo der große Rabbi Elimelech wohnt?“
Späte Reue
Reb Awrahem Mordechai von Pintschow, ein Chassid des Sehers, wollte drei Töchter verheiraten. Aber ihm fehlte das Geld.
Die unbeantwortete Frage
In Nikolsburg war es Brauch, berühmte Gäste, die den Schabbat in der Stadt feierten, um eine Rede zu bitten.
Der Rollentausch
Rabbi Naftali von Ropschiz hörte einmal, wie zwei Männer sich heftig stritten und einander Beleidigungen an den Kopf warfen.
Nur die Wahrheit
In der Stadt Pschischa lebte ein großer Gelehrter, der Reb Jaakow Jizchak, den frommen Jehudi, zwar höflich behandelte, aber der Meinung war, die Chassidim sollten eigentlich nicht ihren Rebbe, sondern ihn verehren – denn er war schließlich ein großer Gelehrter.
Himmel und Erde sind Zeugen
Jedes Jahr zwischen Rosch Haschana und Jom Kippur sammelte Rabbi Awraham Abusch für die Armen in seiner Stadt. Er ging von Haus zu Haus, damit jeder seinen Beitrag leistete.
Ich will nicht zweimal sündigen!
Der Dorfschneider von Lubawitsch hatte für die Rebbezin Riwka Schneerson, die Frau von Rabbi Schmuel von Lubawitsch, ein Kleid genäht.
Stolz macht vergesslich
Die Leute von Simonja kamen einst zum Rebbe, dem Rabbi Jehuda Hanassi, und baten um einen Gelehrten, der ihnen Rabbi, Lehrer und Richter sein sollte.
Kein Weg zurück
Bevor er der weltberühmte Admor von Pschischo wurde, war Rabbi Simcha Bunim ein Geschäftsmann, der oft die Messe in Danzig besuchte.
Edle Herkunft, noch edlere Zukunft
Als der Magid von Mesritsch fünf Jahre alt war, brannte das Haus seiner Eltern bis auf die Grundmauern ab.
Wahre Vergebung
Reb Suscha von Anipoli saß zu Hause beim Tora-Studium, als Lärm ihn veranlasste, aus dem offenen Fenster zu schauen. An seinem Haus marschierte ein Hochzeitszug vorbei mit Braut und Bräutigam an der Spitze.
Eine Grenzüberschreitung
Eine Frau namens Rachel hatte keine Kinder. Ihr Mann Nathan hielt sich für modern. Er verachtete Rabbiner und ihre „altmodischen Lehren“.
Der doppelt genähte Anzug
Nahe der berühmten Stadt Pschischa lebte einmal ein jüdischer Schneidermeister. Selbst Adlige reisten meilenweit, um bei ihm Kleider in Auftrag zu geben.
Drei Wege der Buße
Mitten in der Nacht stand ein Fremder an der Tür, eine magere, zerlumpte Gestalt. Der Reisende war offensichtlich erschöpft und drohte zusammenzubrechen.
Wundersame Tschuwa
Als der Schneider in hohem Alter starb, erregte sein Tod wenig Aufmerksamkeit. Aber das Begräbnis war ungewöhnlich für einen einfachen Schneider, denn der Oberrabbiner von Lemberg führte die Prozession zum Friedhof an.
Einmal war ich beim Baal Schem Tow, als zwei Fremde hereinkamen. Einer – er sah vornehmer aus als der andere –, sagte: Wir brauchen den Rat des Zadik.
Im Monat Elul kam ein Maggid (Reiseprediger) in die Stadt von Reb Schmuel Munkis. Schmuel war ein beliebter Chassid von Rabbi Schneur Salman, dem Gründer des Chabad-Chassidismus. Er war für seinen Humor bekannt, aber er war kein Witzbold ...
Ein Baum als Zeuge
„Unter einem Baum? Sehr gut!“, rief Rabbi Chaim. „Geh zurück und bitte den Baum, dein Zeuge zu sein!“
Anschel Rothschilds Geheimzimmer
„Tut mir leid“, sagte Amschel. „Dies ist der einzige Raum im Palast, den ich Ihnen nicht zeigen kann.“