Lech Lecha
Lieber Leser,
in der Woche vor Schabbat Lech Lecha "leben" wir (gleichsam) jeden Tag zusammen mit unserem Vater Abraham, der als erster die Schleusen von "Messirat Nefesch" (selbstloser Hingabe) geöffnet hat. Diesen Charakterzug hat er dann allen Juden in allen Zeitaltern als ein Vermächtnis hinterlassen. Auch zum Judentum Übergetretene haben einen Anteil an diesem Erbgut, weil auch sie mit Abraham verwandt sind; sie werden "Kinder Abrahams" genannt. Isaak und Jakob stehen in einem verwandtschaftlichen Verhältnis nur zu ihren direkten Nachkommen, Abraham dagegen ist auch mit allen Bekehrten verwandt.
Wenn daher – wie gesagt – Abraham die Charaktereigenschaft von "Messirat Nefesch" an alle Juden vermacht hat, dann schließt dies eben auch die zum Judentum Übergetretenen ein; sie müssen gleichfalls die Tora und die Gebote mit voller Kraft und Energie einhalten, selbst wenn dies nur durch den Einsatz von "Messirat Nefesch" erfolgen kann.
Schabbat Schalom
In unserem Wochenabschnitt erfahren wir von dem Versprechen G-ttes an Awraham: Deinen Nachkommen werde ich dieses Land geben. In diesem Vers wird die Zukunftsform verwendet „werde geben“; doch nachdem Awraham das Land durchwandert hat, wiederholt G-tt sein Versprechen mit einer kleinen Änderung: Deinen Nachkommen habe ich dieses Land gegeben; nun wird die Vergangenheitsform verwendet „habe gegeben“ – ich habe es ihnen bereits gegeben.
Jede Nation hat ihre eigene Währung, die oft mit einem bestimmten Herrscher in Verbindung gebracht wird. Auf ihr ist in der Regel ein Thema eingraviert, das ein besonders geschätztes Ideal und einen besonderen Glauben zum Ausdruck bringt.
In der Tora sind Namen nichts Zufälliges, sondern an vielen Stellen können wir sehen, dass der Name einer Person oder einer Sache etwas über ihr Wesen aussagt.
Sie wollte es gerade zurückgeben, als sie bemerkte, dass die Seiten mit Flecken übersät waren, die von ihren Versuchen, die Rezepte nachzumachen, stammten.
