Lech Lecha
Lieber Leser,
mit der dieswöchigen Sidra beginnt die Tora die Schilderung der Lebensgeschichte unseres Vaters Abraham. Abraham wurde von G-tt sehr geliebt, und die Gründe dafür werden uns mitgeteilt (Genesis 18, 19): "Denn ich habe ihn anerkannt, damit er seinen Kindern und seinem Hause nach ihm anbefehle, dass sie den Weg G-ttes bewahren, Milde und Recht zu üben." Abraham wurde also deshalb von G-tt geliebt, weil er zu seinen Kindern von G-tt sprach; er belehrte und unterrichtete sie, er leitete sie an, er flösste ihnen die Liebe zu G-tt und Seiner Lehre ein.
Unsererseits müssen wir alles daran setzen, unseren jungen Leuten beizubringen, was ein "bleibender Wert" ist, also ihnen zeigen, wie ein Prinzip bestehen bleiben und gedeihen kann, was immer die Zeitumstände, und wie die Mizwot das einzige Wertgut sind, welches buchstäblich Tausende von Jahren in der Geschichte unseres Volkes überlebt hat.
Schabbat Schalom
In der dieswöchigen Sidra wird dargestellt, wie Abraham, Vater des jüdischen Volkes, von G-tt die Ankündigung erhält (Genesis 15, 12-17), seine Nachkommen würden in die Galut gehen müssen, das ist: Exil und Zerstreuung unter den anderen Nationen.
Wenn Sie jemanden, der die Schrift ein wenig kennt, danach fragen, wem es in biblischen Zeiten am schlechtesten ging, lautet die Antwort meist: Job.
„Schau hinauf zum Himmel und zähle die Sterne. Kannst du sie zählen? So zahlreich werden deine Kinder sein.“
Die dieswöchige Parascha bezieht sich auf das Leben unseres Stammvaters Abraham. Sie beginnt mit der Anweisung G-ttes an Abraham, im Alter von 75 Jahren nach Kanaan zu ziehen.
Da der Name und die hebräischen Buchstaben, aus denen der Name besteht, das Schicksal des Kindes wesentlich mitbestimmt, erleben der Kabbala zufolge Eltern bei der Namenswahl für ihre Kinder eine prophetische Eingebung.
Am siebenten Tag des Monats Cheschwan, 15 Tage nach dem Abschluss des Festes [von Sukkot], beginnt man für Regen zu beten. Dies geschieht, damit es dem letzten Juden ermöglicht wird, den Fluss Euphrat zu erreichen.