Tasria
Lieber Leser,
im Wochenabschnitt Tasria lesen wir, wie der Kohen Menschen auf Symptome der Zaraat (Aussatz) untersucht. Es war eine körperliche Untersuchung mit spirituellen Aspekten. Betroffene wurden für tahor (rein) oder, G-tt behüte, für tamej (unrein) erklärt.
Viele von uns gehen regelmäßig zum Arzt, um sich körperlich untersuchen zu lassen. Gemessen werden z.B. Größe, Gewicht, Blutdruck und Cholesterin, vielleicht auch die Herzleistung auf einem Fahrradergometer.
Aber wann lassen wir uns „spirituell untersuchen“? Wie „groß“ sind wir? Sind wir stolze, aufrechte Juden, oder gehen wir gebeugt unter der Last von Minderwertigkeitsgefühlen? Und was ist mit dem „Gewicht“? Nehmen wir eine ausgewogene Tora-Nahrung zu uns, die unsere Seele speist, oder leiden wir an spiritueller Unterernährung? Und wie geht es dem Herzen? Ein jüdisches Herz pumpt nicht nur Blut; es pumpt auch Wärme und Liebe. Ein gesundes jüdisches Herz ist das Gefühlszentrum des Menschen. Es fühlt die Schmerzen anderer. Gesunde Herzen werden von Ereignissen inspiriert, die unverkennbar auf die Hand G–ttes in der Welt hinweisen. Wer nicht mitfühlend ist, leidet an blockierten Arterien.
Schabbat Schalom
Denken Sie darüber nach. Dieses winzige Gebilde ist eine Schatzkiste an DNS und kann unter den richtigen Bedingungen ein Lebewesen hervorbringen.
Diesen Schabbat lesen wir die Parascha Tasria, die sich hauptsächlich mit Zaharat beschäftigt - einen Zustand, der Juden, deren Kleidung sowie deren Häuser befallen kann und der die betreffende Person oder den betreffenden Gegenstand rituell unrein macht.
Oft zeigt sich, dass es insbesondere jüdische Universitätsstudenten sind, die sich und anderen die Frage stellen, ob sie eine ganz besondere Aufgabe zu erfüllen haben.
An Pessach ist es ein Verbot der Tora Chamez zu besitzen, daher muss jegliches übrig gebliebenes Chamez an einen Nicht-Juden verkauft werden. Nutzen Sie unser Online-Formular um schnell und einfach Ihr Chamez zu verkaufen.
Jeder Teil unseres Heims wird für Pessach gereinigt, aber der Küche gebührt besondere Aufmerksamkeit, da a) hier das Jahr über das meiste Chamez zu finden ist und b) wir die Küche benutzen, um unser Pessachessen zuzubereiten.
Es ist eine Mizwa, an Pessach eine entsprechend dem Gebot des Mazzot-Essens gebackene Mazza zu verzehren, - wie es im Vers heißt: Du sollst die Mazzot bewachen (Exodus 12:17).