Lech Lecha
Lieber Leser,
mit der dieswöchigen Sidra beginnt die Tora die Schilderung der Lebensgeschichte unseres Vaters Abraham. Abraham wurde von G-tt sehr geliebt, und die Gründe dafür werden uns mitgeteilt: "Denn ich habe ihn anerkannt, damit er seinen Kindern und seinem Hause nach ihm anbefehle, dass sie den Weg G-ttes bewahren, Milde und Recht zu üben." Abraham wurde also deshalb von G-tt geliebt, weil er zu seinen Kindern von G-tt sprach; er belehrte und unterrichtete sie, er leitete sie an, er flösste ihnen die Liebe zu G-tt und Seiner Lehre ein.
Unsererseits müssen wir alles daran setzen, unseren jungen Leuten beizubringen, was ein "bleibender Wert" ist, also ihnen zeigen, wie ein Prinzip bestehen bleiben und gedeihen kann, was immer die Zeitumstände, und wie die Mizwot das einzige Wertgut sind, welches buchstäblich Tausende von Jahren in der Geschichte unseres Volkes überlebt hat.
Schabbat Schalom
Im neuen Wochenabschnitt betritt Awraham die biblische Szene. Unser Gründervater bringt der Welt neues Leben, denn er verbreitet den Monotheismus in einer bis dahin heidnischen Gesellschaft.
In unserem Wochenabschnitt treffen wir auf den ersten Juden in der Weltgeschichte – Awraham. Noch lange bevor Israel durch das Erhalten der Thora am Sinai zum Volk wurde, wandelte Awraham in den Wegen G-ttes und erfüllte bedingungslos den g-ttlichen Willen.
„Schau hinauf zum Himmel und zähle die Sterne. Kannst du sie zählen? So zahlreich werden deine Kinder sein.“
In der dieswöchigen Sidra wird dargestellt, wie Abraham, Vater des jüdischen Volkes, von G-tt die Ankündigung erhält (Genesis 15, 12-17), seine Nachkommen würden in die Galut gehen müssen, das ist: Exil und Zerstreuung unter den anderen Nationen.
„Seine Hand wird in allem sein, und jedermanns Hand wird auf ihm sein ...“ (Lech Lecha 16:12).
Männer hätten ohne Vorhaut geschaffen werden sollen, doch G-tt wollte, dass wir es selbst tun. Dies geschah um zu demonstrieren, dass wir die physische Gestalt unseres Körpers vervollständigen, sowie die Konturen unserer Persönlichkeiten und Formen unserer Seelen perfektionieren können.
Ein grundlegender Leitfaden für die jüdische rituelle Beschneidung.