Ekew
Lieber Leser,
die dieswöchentliche Sidra Ekew enthält die bekannte Mizwa von "Tefillin" (Deut. 11, 18): "... und ihr sollt sie (d.h. die Worte der Tora) als ein Zeichen auf eure Hand binden, und sie sollen zu Tefillin zwischen euren Augen sein." Auf den Arm gegenüber dem Herzen und auf den Kopf gelegt, zeigen die Tefillin die Unterwerfung der Handlungen, des Herzens und des Verstandes unter G-tt sowie auch die Oberherrschaft des Verstandes über die Gefühle an.
Es ist das grundlegende Prinzip des "Chabad" (d.h. Lubawitsch) Chabadismus, dass der Verstand das Gemüt zu kontrollieren hat. Unglücklicherweise besteht eine tiefe Spaltung zwischen Gehirn und Herz. Mehr noch: oft gar kontrollieren die Gefühle den Verstand, und dann dient der Intellekt nur dem Zwecke, die Begründung, Rechtfertigung oder sogar Entschuldigung für ein an Instinkte und Gefühle gefesseltes Dasein zu geben. Das Gebot der Tefillin dagegen und seine Beobachtung ermöglicht es jedem einzelnen, die Eintracht zwischen Gehirn und Herz, zwischen Verstand und Gemüt zu erzielen.
Schabbat Schalom
In unserem Wochenabschnitt ermahnt Mose das jüdische Volk stets in den Wegen G-ttes zu gehen und Ihm aus ganzem Herzen zu dienen, denn G-tt begünstigt niemanden und nimmt keine Bestechung an.
Vor kurzem war er noch der reichste Mann der Stadt gewesen. Aber das Rad des Schicksals hatte ihn zu Brei gemahlen und auf der anderen Seite ausgespien. Von seinem einstigen Wohlstand war fast nichts mehr übrig.
Wir werden uns auf die vielleicht praktischsten (und am häufigsten missachteten) Bereiche des jüdischen Rechts konzentrieren: die Zinsgesetze.