Ekew
Lieber Leser,
der Wochenabschnitt Ekew enthält Mosches Ermahnung: “Er hat euch Manna gegeben, das weder ihr noch eure Väter gekannt haben.” Manna war ein Himmelsbrot, über dessen Beschaffenheit heute noch diskutiert wird. G–tt gab es den Juden, damit sie in der Wüste überlebten. Als sie jammerten, weil sie auf ihrer Wanderung nicht genug Nahrung finden oder anbauen konnten, bekamen sie Manna und Wasser.
“Brot” ist auch eine Metapher für die Tora, die Nahrung der Seele. Wir können allerlei moderne spirituelle Programme zusammenstellen, um die “heutige Mentalität” anzusprechen — aber letztlich stehen die alten Methoden immer noch im Zentrum unseres spirituellen Wohlbefindens.
Können wir die Seele aller Menschen auf der Erde sättigen? Ja, und dazu brauchen wir keine moderne Technik. Wir brauchen nur das Brot, das wir schon am Anfang unserer Geschichte hatten.
Schabbat Schalom
Auf dem Weg zum Verheißenen Land musste das jüdische Volk die Wüste passieren, welche in unserem Wochenabschnitt wie folgt beschrieben wird: Der dich geführt hat durch die große und furchtbare Wüste, wo es feurige Schlange, Skorpion und Entbehrung gibt, wo kein Wasser ist.
In der Sidra "Sehen" und "Hören" des Wochenabschnittes Ekew haben wir einige Unterschiede, die zwischen dem ersten Absatz des "Schma"-Gebets (Sidra Waetchanan) und dem zweiten Absatz (Sidra Ekew) bestehen, herausgestellt.
Wir können dasitzen und sie stundenlang betrachten. Sie ist hell, sie ist warm, sie ist romantisch; doch vor allem ist sie spirituell. Ein gelbes Tröpfchen Licht, mit roter Borte, strahlend weiss an den Enden, und blau im Kern, als wäre sie verschmutzt von ihrem Kontakt mit dem materiellen Docht.
Die feministische Bewegung hat ihre Aufmerksamkeit auch der jüdischen Tradition zugewandt und sich dabei besonders auf unterschiedliche Rollen konzentriert, die Frauen und Männer im jüdischen Leben spielen.
Das Judentum basiert auf der G-ttlichen Offenbarung am Berge Sinai, als die Tora den Israeliten gegeben wurde. Das historische Ereignis am Berge Sinai bezeugt die G-ttliche Herkunft und das G-ttliche Wesen der Tora.