Enter your email address to get our weekly email with fresh, exciting and thoughtful content that will enrich your inbox and your life.

Betrachtungen für die Woche

Grundlage des Hauses
Aus der dieswöchigen Sidra können wir entnehmen, dass es die Aufgabe unseres Vaters Jakob war, ein "jüdisches Heim" par excellence zu gründen - ein Heim, aus dem die zwölf Stämme Israels hervorgehen sollten.
Braut und Bräutigam
Die erste in der Tora erwähnte Hochzeit ist die von Isaak und Rebekka; dort aber werden eigentlich nur die Vorbereitungen dazu beschrieben. Jakobs Heirat dagegen, die in der dieswöchigen Sidra geschildert wird, ist die erste, über die die Tora Einzelheiten vorträgt.
Die dieswöchentliche Sidra erzählt uns, dass Jakob die ruhigen und gesicherten Verhältnisse von Beerscheba verließ, wo er seine Tage in Tora-Studium und Gebeten zugebracht hatte, und sich auf den Weg nach Haran machte, zu seinem trügerischen Onkel Laban.
Jakob als Vorbild
Die dieswöchige Sidra wird mit dem Vers eingeleitet: "Und Jakob zog aus von Beerschewa und ging nach Charan." Wie Raschi z. St. bemerkt, wiederholt dieser Vers und fasst zusammen, was schon am Schluss der vorhergehenden Sidra berichtet worden ist.
Der erste Vers der dieswöchentlichen Sidra (Genesis 28, 10) lautet: "Und Jakob zog aus von Beerscheba und machte sich auf den Weg nach Haran". Beerscheba versinnbildlichte Frieden und Sicherheit.
Von den Prioritäten
Die dieswöchige Sidra schildert unter anderem Jakobs Hochzeit mit Labans Töchtern Lea und Rachel; und viele Toraerklärer ringen mit der Frage, wie es sein konnte, dass er zwei Schwestern heiraten durfte.