Mischpatim
Lieber Leser,
diese Woche lesen wir in Mischpatim von vielen Geboten über das richtige Verhalten im täglichen Leben: Gebote über Ehepartner, Diener, Nachbarn, Tiere und Streitigkeiten. Nirgendwo finden wir jedoch Ausdrücke wie „jüdische Diener“ oder „hebräische Nachbarn“ oder andere Hinweise auf Exklusivität. Diese Gebote gelten für alle. Ein guter Jude liest und versteht diese Gebote und befolgt sie in der ganzen Welt. Das ist einer der wichtigsten Aspekte der Tora. Es ist die einflussreichste, erstaunlichste und umfassendste Morallehre aller Zeiten. Für alle.
Ist das nicht das Land, das wir besuchen wollen, in dem wir unsere Weltauffassung formen, Ideen entwickeln und einen Sinn finden? Gewiss, viele Leute wollen sich amüsieren, aber auch sie suchen einen Sinn. Wenn Sie sich in die Tora vertiefen und sie mit Ihren Angehörigen und Kindern teilen, sind auch alle von den Wundern und der Schönheit der Tora fasziniert.
Machen Sie sich also keine Sorgen über Juden, die in einen Themenpark gehen. Die Tora ist der größte Themenpark, den es gibt! Und wenn Sie anderen eine Eintrittskarte in die Tora geben, wird ihnen nichts auf der Welt verführerischer vorkommen.
Schabbat Schalom
Der Talmud bespricht den Tora-Teil dieser Woche mehr als jeden anderen - mit großem Abstand. Viele der größten Traktate basieren auf ihm.
Welche Schritte sind für den Eintritt in den Glauben vorgesehen? Können sie getan werden, ohne dass der Tempel in Jerusalem steht? Und was ist die Lehre für alle?
Ein besonderer Absatz aus der Tora, "Paraschat Schkalim", wird zusätzlich zu der laufenden Sidra an diesem Schabbat in der Synagoge verlesen. Dieser Absatz beinhaltet das an jeden Juden gerichtete Gebot, einen Halben Schekel für den Unterhalt des Mischkan – des Heiligtums in der Wüste – zu entrichten.
Der Rabbi stand auf, um zu gehen, und sein Gastgeber fragte ihn, an wen er den Scheck ausstellen solle.
Grundprinzipien der Kaschrut-Gesetze sind z.B. das Unterscheiden zwischen den Fleisch- und Fischarten, die gegessen und jenen, die von uns nicht gegessen werden dürfen, oder das Beharren, dass ein Tier den betreffenden Regeln gemäss koscher geschächtet wurde oder die Trennung von Fleisch und Milch.