Teruma
Lieber Leser,
im Wochenabschnitt Teruma können wir als Teil einer Trilogie betrachten. Vor zwei Wochen lasen wir Jitro, der von der Übergabe der Tora berichtet. Letzte Woche lasen wir Mischpatim, wo Anweisungen zu einem rechtschaffenen Leben das Band zwischen dem Spirituellen und dem Profanen vollendeten. Und diese Woche lesen wir vom Plan zum Bau des Heiligtums: Materialien und Maße in allen Einzelheiten.
Ist die Reihenfolge hier nicht verkehrt? Wäre es nicht sinnvoller, zuerst ein Haus für G-tt zu bauen, wo wir seine Gegenwart auf Erden spüren könnten, und dann einzutreten, um sein Wort zu empfangen? Warum kommt das Haus zuletzt?
Überlegen Sie einmal, wie Sie selbst vorgehen. Solange Sie jung sind, leben Sie bei Ihren Eltern oder in einer Mietwohnung, vielleicht mit Freunden zusammen. Warum brauchen Sie ein Haus? Sie wollen herausfinden, wer Sie sind, alle Möglichkeiten prüfen und Ihren eigenen Geschmack entwickeln.
Aber wenn Sie damit beginnen, wenn sie heiraten und Kinder haben, wenn Sie einen Platz brauchen, an dem Sie ihre gereifte Persönlichkeit entfalten können, wird es wichtiger, ein Heim zu haben, das Ihnen gehört und das dauerhaft ist.
Schabbat Schalom
Zum ersten Mal seit dem Auszug aus Ägypten wurden die Menschen aufgefordert, sich aktiv zu beteiligen.
Der Zoo ist ein aufregender Ort. Aber was macht ihn so großartig? Nun, um die Wahrheit zu sagen, eine ganze Reihe von Dingen.
Die Tora ist real, solide und die unveränderliche Verkörperung der Wahrheit. Aber sie betritt auch die Ebene der Fantasie. Wie ist beides zugleich möglich?
Der Monat Adar hat soeben angefangen. Solange das Bet Hamikdasch (der heilige Tempel) bestand, wurden jedes Mal zu dieser Jahreszeit Bekanntmachen erlassen, die sich auf die Steuer des Halben Schekel bezogen, der von jedem erwachsenen männlichen Juden erhoben wurde.
Der Monat Adar ist bekannt als Monat vom fröhlichen Feiertag Purim. Aber nicht nur Purim macht den Adar so besonders.