Bereschit
Lieber Leser,
Schabbat Bereschit, der Schabbat, an dem die Sidra Bereschit in der Synagoge vorgelesen wird, ist immer der letzte Schabbat im jüdischen Monat Tischrei. Dieser Monat schließt sowohl den Rosch-Haschana-Feiertag wie das Simchat-Tora-Fest in sein ein; und so vereinigt sich in ihm die religiöse Anlässe, in denen alle Bedürfnisse des Juden für das kommende Jahr – die materiellen wie die geistigen – gewährt werden. Daher ist Tischrei der Monat, der dem Juden die Entschlusskraft gibt, welche dann gewährleistet, dass das ganze Jahr, in jeder möglichen Hinsicht, ein gutes sein wird.
Vollends in seine alltägliche Belange kann der Jude eigentlich erst nach Ende des Monats Tischrei den Geist von Jüdischkeit hineintragen; denn während dieses Monats selber ist er weitgehend nur mit den Feiertagen und den Vorbereitungen auf sie beschäftigt. Dann aber kommt der neue Ausblick: Seine Lebensweise das ganze folgende Jahr hindurch wird bestimmt und beeinflusst durch die Art und Form seiner Einstellung und Haltung im Verlauf der ersten sechs Arbeitstage nach Schabbat Bereschit. Deshalb sind gute Vorsätze die an diesem Schabbat gefasst werden, gleichfalls eine Vorbereitung auf das ganze Jahr.
Schabbat Schalom
Das erste Wort der dieswöchigen Sidra Bereschit, das erste Wort in der Tora überhaupt ist: "Bereschit" – "Am Anfang …" Das Wort kann jedoch noch eine zweite Bedeutung haben, und zwar: "Zwei 'Erste'".
Auf den ersten Blick, warum erzählt uns die Tora dies? Was interessiert es uns, an welchem Tag die Fische oder an welchem Tag die Sterne erschaffen wurden?
Es ist bekannt, das die Rebben – die Oberhäupter der Chabad-Bewegung – gesagt haben, dass der Schabbat, an dem der Wochenabschnitt Bereschit gelesen wird, für das gesamte Jahr bedeutsam ist, und dass die Weise, wie man sich am Schabbat Bereschit verhält, das ganze Jahr beeinflusst.
Als Rabbi Scholom DowBer von Lubawitsch sich im Jahr 1907 im Kurort Würzburg aufhielt, besuchte ihn eine Gruppe von Chassidim, um mit ihm den Schabbat zu verbringen.
Skeptiker finden immer einen Anlass, den Zweck und die Ziele der Religion zu kritisieren. Wunder sind zum Beispiel für sie etwas Ähnliches wie UFOs: Was wir nicht sehen, anfassen oder wissenschaftlich analysieren können, existiert eben nicht.
Hallo, ich möchte mit Ihnen etwas besprechen, was ich mit meinem eigenen Rabbiner nicht besprechen kann, da ich sonst zu verlegen sein werde.