Teruma
Lieber Leser,
die dieswöchige Sidra beginnt mit diesen Worten (Exodus 25, 2): "Sprich zu den Kindern Israel, dass sie Mir eine Hebe nehmen; von jedem, dessen Herz ihn zum Spenden willig macht, sollt ihr Meine Hebe nehmen." Und (Vers 8): "Sie sollen Mir ein Heiligtum machen ..." Die Israeliten damals waren sich völlig über den ideellen, geistigen Wert des Heiligtums im Klaren; und daher spendeten sie bereitwillig, um so seine Errichtung zu beschleunigen.
Heutzutage sind die Synagoge und die Religionsschule an die Stelle des Heiligtums getreten; sie sind das "Mikdasch Me’at", das "kleinere Heiligtum", und damit sind sie die hauptsächliche Kraftquelle für die Erhaltung und den Weiterbestand unseres Volkes. Jede nur denkbare Anstrengung muss gemacht werden, damit unsere Jeschiwot, unsere Tagesschulen und unsere anderen religiösen Einrichtungen in angemessener Weise erhalten werden.
Schabbat Schalom
Wenn wir uns zum Beten herrichten, stellen wir uns in Richtung Israel. Wer in Israel lebt, betet in Richtung Jerusalem und in Jerusalem selbst stellt man sich in Richtung Klagemauer, wo einst der Tempel stand. Der Ort des Tempels gilt als „Tor zum Himmel“ und deshalb steigen die Gebete von dort zu G-tt auf.
Lasst uns über den heiligen Tempel sprechen. Ich sehe ein beeindruckendes Gebäude, das mit Gold und Silber bedeckt ist. "Worum geht es?" frage ich mich. Hat G-tt so hohe Unterhaltungskosten?
Einer Erklärung des früheren Lubawitscher Rebben zufolge geht das Wort "Schittim" (Akazienholz), das mehrfach in der dieswöchigen Sidra als Material für das Stiftszelt erwähnt wird, auf das hebräische Wort "Hataja" zurück, das "Beugung", "Neigung" oder "Abweichung" bedeutet.
Ich bin Büroleiter und möchte die Atmosphäre bei der Arbeit etwas auflockern. Ich dachte, es wäre lustig, ein paar harmlose Streiche zu spielen.
Eines der wichtigsten Gefäße im Mischkan – dem Stiftszelt – und später im Bet Hamikdasch war der Schulchan – der Tisch. Darauf wurden zwölf Brote gelegt, die im Volksmund als „Lechem haPanim“ – „Schaubrot“ – bekannt waren.
Stell Dir das Gebet als G-ttes Selbstgespräch vor – durch Dich! Im Gebet sind G-tt und Du eins.
