Tezawe
Lieber Leser,
Tezawe ist der einzige Wochenabschnitt der Tora, seit der Geburt Moses in Paraschat Schmot, in dem Moses Name nicht ein einziges Mal erwähnt wird. Der Baal Haturim schreibt, daß Moses Name in Paraschat Tezawe deswegen nicht erwähnt wird, um somit Moses Worte, "lösche mich aus Deinem Buch..." [Schmot 32, 32], in einer gewissen Weise zu erfüllen. Folglich wird Moses im ersten Vers dieser Parascha auch nicht mit seinem Namen, sondern mit einem einfachen 'Du' angerufen.
Doch kann es überhaupt sein, daß Moses auch nur von einem Teil der Tora getrennt ist? Moses und die Tora bilden doch unserem Verständnis nach eine Einheit, bis zu dem Punkt, daß wir sogar von 'Moses Tora' beziehungsweise den 'Fünf Büchern Moses' sprechen. Ist der Gedanke daher nicht befremdlich, daß Moses in irgend einer Weise aus der Tora entfernt worden ist? Selbst in einer noch so subtilen Weise, indem Moses Name in der gesamten Parascha nicht ein einziges Mal Erwähnung findet?
Tatsächlich ist Moses aus dieser Parascha nicht im geringsten entfernt worden. Moses findet Erwähnung, wenngleich nicht anhand seines Namens. In seinem Namen findet ein Mensch nämlich nicht seinen höchsten Ausdruck. Ein Name repräsentiert nicht das innere Wesen einer Person, er ist vielmehr Ausdruck bzw. Werkzeug zur Identifizierung. Im seinem Innersten besitzt jeder Mensch hingegen ein einzigartiges Wesen, welches die Bedeutung seines Namens bei weitem übersteigt.
Es stellt sich letztlich also heraus, daß Moses in dieser Parascha sehr wohl Erwähnung findet. Das 'Du' im ersten Passuk dieser Parascha ("Und du sollst anweisen...") beziehen sich nämlich auf das innere Wesen Moses, welches höher als sein Name ist.
Schabbat Schalom
Unseren Gelehrten zufolge gibt es einen starken Zusammenhang zwischen dem Mischkan (Heiligtum in der Wüste) und der Seele des Menschen, bis jedes Detail im Mischkan auch in der Seele wiederzufinden ist.
Als Golda Meir den berühmten Ausspruch tat, den Juden sei es gelungen, nach einer vierzigjährigen Wanderung durch die Wüste ausgerechnet in dem Gebiet des Nahen Ostens zu landen, das kein Öl besitzt, hatte sie nur teilweise recht.
Aus der dieswöchigen Sidra entnehmen wir Informationen, wie die Kohanim (Priester) für ihren Dienst im Heiligtum geweiht wurden. Von G-tt zu ihrer heiligen Aufgabe bestimmt, musste ihr Grad von Heiligkeit höher als der aller anderen im Volke sein.
Warum ist Adar ein so glücklicher Monat? Weil er für das jüdische Volk so unheilvoll ist!
Mein Geburtsmonat ist Adar und ich freue mich jedes Jahr auf diesen Monat. Es ist ein Monat, mit dem wir meistens Freude assoziieren – mit dem von Fröhlichkeit erfüllten Purim.
Religion bietet Erlösung, Erleuchtung, einen Platz im Himmel. Religion lehrt die Besserung des eigenen Ich: Demut, Hingabe, Glaube.