Teruma
Lieber Leser,
Völker führen Kriege darum, Familien opfern dafür einen großen Teil ihres Einkommens der nächsten 30 Jahre. Die Weisen des Talmuds sagen sogar: „Ein Mann ohne Heim ist kein Mann.“
Ein Heim ist mehr als ein Dach überm Kopf, Wände, die unerwünschte Besucher abhalten, eine Küche zum Bereiten der Mahlzeiten und ein Bett zum Schlafen. Burgen, Bürogebäude, Hotels und Restaurants erfüllen diesen Zweck ebenso gut oder besser. Aber ein Mensch ist nur in seinem Heim zu Hause. Dort kann er dem Spiegel Grimassen schneiden, einen alten Pullover mit einem Loch im Ärmel tragen und saure Gurken mit Erdnussbutter essen, wenn ihm danach ist.
Auch G–tt will ein Heim haben, einen Ort, an dem er ganz er selbst sein kann. Die chassidischen Meister fragen: Warum schuf G–tt die materielle Welt? Was kann unsere grobe Welt voller Zwietracht ihm geben, was die spirituelle Ebene ihm nicht geben kann? Und sie antworten: G–tt schuf die materielle Welt, weil er ein Heim haben wollte, in dem er tun kann, wonach ihm der Sinn steht.
Schabbat Schalom
Unsere Meister legten fest: „Jede Sache, wo Mir steht, hat ewigen Bestand.“ Das heißt, jede Sache, über die G-tt den Ausdruck „Mir“ verwendet, wird immer Bestand haben.
Wieso befahl G-tt den Juden, auch weniger kostbares Material wie Silber und Kupfer zu verwenden? Wäre reines Gold nicht prächtiger gewesen für den Bau des Mischkans?
In Bezug auf die Errichtung des Mischkan (des Heiligtums in der Wüste) ist G-ttes Anweisung an Moses, gleich zu Beginn, der dieswöchigen Sidra, diese (Exodus 25, 2-7): "Sprich zu den Kindern Israel, so sollen für Mich eine Hebe (Abgabe) nehmen ...
Der Sohar besagt, dass der Ewige auf keinerlei Weise darzustellen ist. Doch dann erhebt sich sofort die Frage, wie können wir Ihn mit so vielen Namen nennen und Ihm so viele Beschreibungen zuordnen?