Tezawe
Lieber Leser,
Tezawe enthält eine scheinbar unnötige Besonderheit. Dieser Wochenabschnitt ist der Einzige, in dem der Name Mosche nicht erwähnt wird. Die ersten Worte lauten: „W’ata Tezawe“ Und du sollst befehlen. Das „du“ ist Mosche, und G-tt sagt ihm, was er den Juden sagen soll. Aber da steht nur „du“, kein Name, kein Mosche.
Warum?
Einige meinen, der 7. Adar, Mosches Todestag, falle fast immer in diese Woche und der fehlende Name sei ein passendes Symbol seines Todes. Andere weisen auf Mosches eigene Worte hin. Erinnern Sie sich an das Goldene Kalb? Das Volk hat gesündigt, und G-tt will es auslöschen und mit Mosche und seiner Familie neu anfangen. Mosche verteidigt seine verirrte Herde und bittet um Gnade. Dabei verwendet er einige starke Worte: „Michejni no misifrecho“ (Lösche mich aus dem Buch, das du geschrieben hast), falls du meinem Volk nicht vergibst! G-tt verzieh dem Volk; aber die Worte eines Zadik währen ewig und hinterlassen bleibenden Eindruck. Die Folge war, dass Mosches Name aus diesem Abschnitt der Tora getilgt wurde. Mosche fehlt, wo er normalerweise auftauchen sollte. Deshalb fehlt sein Name ausgerechnet in der Woche, in der wir seines Todes gedenken.
Schabbat Schalom
Diese Woche müssen wir eine Behauptung widerlegen, die in unserer Kultur häufig zu hören ist und sogar als eine der wichtigsten Überzeugungen einer freien Gesellschaft gilt ...
Sie haben einer jüdischen karitativen Organisation einen Scheck geschickt. War das ein Opfer?
Ein zentraler Bestandteil des mobilen Heiligtums in der Wüste waren seine Geräte, mit denen die G-ttesarbeit vollbracht wurde. Im Allgemeinen handelte es sich dabei um fünf Hauptutensilien: den Aron HaBrit, die Menora, den Schulchan, den Misbeach HaNechoschet und den Misbeach HaSahaw.
Aus der dieswöchigen Sidra entnehmen wir Informationen, wie die Kohanim (Priester) für ihren Dienst im Heiligtum geweiht wurden. Von G-tt zu ihrer heiligen Aufgabe bestimmt, musste ihr Grad von Heiligkeit höher als der aller anderen im Volke sein.
Ok, so war ich eben ein wenig zu laut, als ich meine Tochter anschrie. Ok, vielleicht war das Ausmass meiner Wut etwas übertrieben. Aber ich musste es ihr doch zeigen, nicht wahr?
Einige Leser haben sich beschwert, dass ich keine konkreten Beispiele dieser Tiefgründigkeit bringe. In diesem Artikel hoffe ich, mich ausschließlich diesem Ziel widmen zu können: Eine komplexe Halacha zu nehmen, sie auf den Operationstisch zu legen, ihre Atmung herauszufinden und eine Spur der G-ttlichen Weisheit zu zeigen, die dort auf uns wartet.