Sukkot
Lieber Leser,
außer dem Gebot, in der Sukka zu wohnen, gibt es noch eine ganze Reihe anderer Vorschriften für das gegenwärtige Sukkot-Fest, zum Beispiel: das Hochnehmen der "vier Gattungen" (den Etrog – Paradiesapfel, Lulaw – Palmenzweig usw.) und andere. Jedoch ist der Name dieses Feiertages nicht das "Fest des Etrog", sondern das Fest von Sukkot – das ist das hebräische Wort für die Hütte, die von der Tora als Wohnung für den Juden für die Dauer des Feiertages vorgeschrieben ist. Der Grund hierfür ist darin zu sehen, dass der Mizwa (Vorschrift), in der Sukka zu wohnen, gewisse höhere Charaktereigenschaften innewohnen, die andere für diesen Festtag gültige Vorschriften nicht besitzen.
Erstens fängt die Mizwa, in der Sukka zu wohnen, mit dem ersten Augenblicke des Feiertages sofort an, während das Gebot der "vier Gattungen" erst am nächsten Morgen angeht.
Zweitens hat man, sobald man die "vier Gattungen" in der vorgeschriebenen Weise gehalten und den Segensspruch über sie ausgesprochen hat, seine Pflicht hinsichtlich dieses Gebotes vollständig erfüllt, und für den Rest des Tages ist man nicht mehr daran gebunden. Anders aber ist es in Bezug auf die Sukka, denn wir sind angehalten, in der Sukka genau so zu wohnen, wie wir uns gewöhnlich in unserer ständigen Wohnung aufhalten – d.h. uns so zu führen, als sei die Sukka tatsächlich unser Haus. Folglich geht die Vorschrift der Sukka fortlaufend während des ganzen Festes an, von seinem ersten Augenblick bis zum letzten.
Chag Sameach und Schabbat Schalom
Eine der besonderen Mizwa am Sukkot sind die „vier Arten“: eine Zitrone, ein Palmzweig, drei Myrthenzweige und zwei Weidenzweige. Wir halten sie eng beieinander, sprechen einen Segen über sie, wie es Sitte ist, und schütteln sie in alle vier Himmelsrichtungen sowie nach unten und nach oben.
Mögen Sie Wein? Genießen Sie den ersten Schluck und den feinen Nachgeschmack? Freuen Sie sich über den Geschmack auf der Zunge und die sinnlichen Reize, die der Alkohol auslöst, sobald er im Blut ist?
Da die Sukka des Festes eine Wohnung für die Schechina und himmlische Gäste ist, gehört es sich, auch Gäste aus Fleisch und Blut einzuladen und mit ihnen in der Sukka zu essen, um den himmlischen Gästen Freude zu bereiten.
Sukkot näherte sich, und Rabbi Levi Itzchak (der Vater des Rebbe) war im Exil. Er suchte nach einem Vorwand, eine Sukka zu bauen, und der Winter kam ihm zu Hilfe.
Sender war ein armer Mann. Er lebte von den paar Pfennigen, die er von den Leuten für einfache Arbeiten bekam: Holz hacken, Abfall verbrennen oder Wasser holen.
Benni hielt eine kleine Tora-Rolle in der einen Hand und mit der anderen Hand fasste er die Hand seines Vaters. Es war Simchat Tora und beide waren gerade auf dem Weg in die Synagoge.