Noach
Lieber Leser,
eine Dimension der Verbindung zwischen den Wassern der Flut und den Wassern der Mikwe ist diese: Maimonides erklärt, dass der Vorgang der Reinigung nicht seine Vollendung findet, solange man noch in der Mikwe ist, sondern erst, wenn man diese wieder verlässt. Das heißt: Wenn man aus der Mikwe herauskommt, dann sollte es ganz augenscheinlich sein, dass man in einer Mikwe gewesen ist. Dasselbe gilt für den Vers im heutigen Wochenabschnitt Noach: "Komm in die Arche". Das hebräische Wort für "Arche" hier ist "Tewa", aber "Tewa" kann auch "Wort" bedeuten; und das heißt dann: "Komm hinein in die Worte (von Tora und Gebet)". Es ist nicht der Zustand von Selbstverneinung zu dem Zeitpunkt, da man in Tora und Gebet vertieft ist, der den Endzweck bildet, sondern das eigentliche Ziel ist, dass man auch nachher (wie nach dem Untertauchen in der Mikwe) in derselben Gemütsverfassung verbleibt, also hier in der Stimmung von Gebet und Tora-Studium.
Schabbat Schalom
Etwas von der Strahlkraft des Himmels berühren, dann sich anmutig in einem herrlichen Strahl aus Farben, die von Menschenhand geschaffene Reflexionen von G‑tt's Wahrheit und Hoffnung für die Menschheit sind, zurück zur Erde neigen . . .
Was ist falsch am Materialismus, wer ist daran schuld und wie können wir das Problem lösen?
Wir setzen Geld mit Sicherheit, Erfolg, Macht, Komfort und Selbstwertgefühl gleich. Daraus folgt, dass wir, wenn uns Geld fehlt, das Gefühl haben, dass uns alles fehlt, was das Leben lebenswert und sinnvoll macht.
Ich begann mein Eheleben mit einem nichtjüdischen Ehemann, viel Ehrgeiz, einem College-Abschluss und ein paar falschen Einstellungen. Gewiss, ich war spirituell gesinnt, obwohl ich nicht genau wusste, was das ist.
Im heiligen Tempel haben die Priester ihre Hände vor ihrem täglichen Dienst gewaschen. Jeder Einzelne ist ein Priester im Tempel seines Hauses und Herzens.