Behar-Bechukotai
Lieber Leser,
an diesem Schabbat wird der Monat Siwan angekündigt – das ist der Monat, in dem die Tora gegeben worden ist. Der Midrasch (Schir HaSchirim Rabba I 4:1) erzählt, dass G-tt vor der Übergabe der Tora an Sein Volk Bürgen von ihm verlangte, die dafür einstehen würden, dass die Israeliten die Tora lernen und befolgen würden. Zuerst boten die Juden ihre Vorväter Abraham, Izchak und Jakob als Bürgen an, die aber von G-tt abgelehnt wurden. Dann machten sie einen zweiten Vorschlag: „Unsere Propheten sollen Bürgen für uns sein.“ Auch dieses Angebot war nicht annehmbar. Schließlich schlugen die Israeliten vor, dass ihre Kinder das Studium und die Beobachtung der Tora garantieren würden; dieses „Pfand“ wurde angenommen, und die Tora wurde verkündet.
Dieser Midrasch hat in unserer eigenen Zeit genau so viel Gültigkeit und Bedeutung wie damals, als die Tora am Berge Sinai gegeben wurde. Auch heute werden die gleichen „Angebote“ an G-tt gemacht.
Chasak, Chasak wenisChasek
Schabbat Schalom
Wenn G-tt gut ist, und er unser Leben mit Absicht und Sinn dirigiert, dann kann es nur zwei Arten von Erfahrungen geben, die er hervorbringt: Gute Dinge, die wir als gut erkennen und gute Dinge, die wir als schlecht erkennen.
Nach der Encyclopaedia Britannica wurde das Bergsteigen im Jahr 1760 geboren, als ein junger Wissenschaftler aus Genf, einen Preis für die Erstbesteigung des Montblancs aussetzte.
Schmitta, das „Schabbat-Jahr“, das Thema der letzten „Betrachtungen“, ist ein Wahrzeichen echten Glaubens und des Vertrauens auf G-tt. Die gleiche Bedeutung hat der Brauch, der mit „Melawe Malka“ bezeichnet wird, mit dem von der „Königin Schabbat“ Abschied genommen wird.
Freude ist absolut zentral im G-ttesdienst. Die Fröhlichkeit mit der wir die Mizwot (Gebote) ausführen zeigt das Ausmaß unserer Anerkennung, wie sehr wir privilegiert sind, dem König der Könige dienen zu dürfen.
Die meisten Bräuche und Traditionen des Judentums sind an keiner Stelle in der Bibel vermerkt. Wieso können wir nicht einfach das befolgen, was dort geschrieben steht? Ist es keine Ketzerei auf G-ttes Wort etwas hinzuzufügen?
Ich gestehe, ich bin intolerant. Und manchmal anderen gegenüber voreingenommen. Ich beurteile Menschen nach ihrem Aussehen, nach ihrem Gang, anhand ihrer Art, zu reden - und aufgrund einer unermeßlichen Fülle weiterer Bilder, die sich in meinem Geist zu ihnen zusammensetzen.