Nun zogen die Makkabäer nach Jerusalem, um es zu befreien. Sie betraten den Tempel und reinigten ihn von den Götzen, die die syrischen Vandalen dort aufgestellt hatten. Jehuda und seine Gefolgsleute bauten einen neuen Altar, der am 25. Kislew des Jahres 3622 eingeweiht wurde. Da die Syrer die goldene Menora gestohlen hatten, fertigten die Makkabäer eine neue an, allerdings aus billigerem Metall. Obwohl es unter den Umständen erlaubt gewesen wäre, unreines Öl zu benutzen, das noch das Siegel des letzten integren Hohepriesters trug. Das Öl hätte eigentlich nur für einen Tag genügt, doch durch ein Wunder reichte es ganze acht Tage, bis neues Öl verfügbar war. An dieses Ereignis erinnert das achttägige Chanukka-Fest.