Schließlich kamen die Truppen des Antiochus in das Dorf Modi’in. Die syrischen Beamten bauten auf dem Marktplatz einen Altar und verlangten, Mattitjahu, ein altgedienter Priester und Gemeindevorsteher, solle den griechischen Göttern ein Opfer bringen. Mattitjahu weigerte sich, und er und seine Anhänger bekannten ihre Treue zu dem Bund zwischen G-tt und Israel. Doch sofort ging einer der Hellenisten zum Altar, um ein Opfer zu bringen. Mattitjahu zog sein Schwert und tötete den Mann; seine Söhne und Anhänger stürzten sich auf die syrischen Eindringlinge, töteten viele und verjagten die übrigen. Dann zerstörten sie den Altar.

Mattitjahu war sich sicher, dass der erboste Antiochus eine Strafexpedition gegen ihn losschicken würde, und daher gingen er, seine Söhne und eine kleine Gruppe von Freunden von Modi’in in die Hügel von Judäa. Viele loyale und mutige Juden schlossen sich ihnen an und verließen ihre Verstecke in den judäischen Höhlen, um die Feinde anzugreifen und die Altäre für den Götzendienst zu zerstören, die auf Befehl von Antiochus erreichtet worden waren.