Du bist in der Wildnis. Das Brot, das Du isst, fällt vom Himmel. Der Korb, in dem Du es auffängst, ist Deine Einstellung.
Wenn Du Deinen Korb fest umklammerst, wird Dein Manna keinen Platz haben. Öffne ihn und schaue zum Himmel, und Dein Korb wird immer voll sein.
Du hast Deine heutige Mahlzeit vor Dir, und Du sitzt und sorgst Dich, was morgen sein wird - und Du behauptest, dass Du "nur praktisch" bist. Das hat aber damit nichts zu tun - das ist Verwirrung.
Jeden Tag wirst Du direkt durch Seine volle, offene und überfließende Hand ernährt. Alles dazwischen - alle Deine Arbeit und Deine Konten, Rechnungen, Leistungen, Klienten, Interessenten und Investitionen - sind nur eine Wolke des Interfaces zwischen Seiner gebenden Hand und Deiner Seele: Ein Interface, das keine richtige Substanz hat, weil Er sie nach seinem Willen biegt.
Wenn Er Dich heute ernährt und Dich bereits gestern ernährt hat, und Dir alles, was Du brauchtest, alle Tage gegeben hat, - was für Sorgen brauchst Du Dir dann über Morgen zu machen? Wieso glaubst Du, dass Er nicht genug hat, um Dich zu unterhalten?
Konzentriere Dich nicht auf die Kanäle, die Dir zufließen, und schau auf die unendliche Quelle des Gebens. Die Quelle hat keinen Mangel an Kanälen.
Der Grund, warum Du ein Geschäft führst, besteht im Verbinden all dieser Bruchteile mit ihrem Schöpfer. Und der Maßstab Deines Erfolgs ist Deine Einstellung.
Wenn Du Dich als Opfer von Umständen, Konkurrenten, Märkten und Trends siehst, wenn Du denkst, dass Dein Brot in der Hand aus Fleisch und Blut ist ...
... dann ist Deine Welt immer noch von Deinem G-tt getrennt.
Aber wenn Du das Vertrauen hast, dass Er immer in allem, was Du tust, bei Dir ist und dass der Einzige, der die Kraft hat, Dein Schicksal zu verändern, Du selbst durch Deine guten Taten bist ...
... dann ist Deine Welt mit dem Himmel verbunden. Und da es im Himmel an nichts mangelt, wird es auch so in Deiner Welt sein!
Wir leben in einer falschen Vorstellung über das Funktionieren des Systems, wenn wir eine Karriere als einen "Broterwerb" ansehen. Eine Karriere bedeutet noch gar nichts, sondern dein Besitz wird in der geistigen Sphäre erzeugt. Deine Aufgabe ist es, eine Verbindung herzustellen, um all das in die materielle Welt einfließen zu lassen.
Jedes Geschäft ist ein Schneiderei, in dem wir Kleidung für den zu uns kommenden Segen anfertigen.
Du kannst die Größe Deiner Segenssprüche nicht durch größere Kleidung verbessern - im Gegenteil! Aber die Kleidungsstücke sollten auch nicht zu kurz sein. Denn das ist der Sinn der Sache: Dass Wunder und Segnungen nicht unverhüllt auf diese Erde kommen, sondern in die natürliche Weltordnung eingehüllt werden. Und wir sind alle Schneider.

Artikel "Unser täglich Brot" von Tzvi Frreeman Bevor man etwas verkaufen kann, muss es erst einmal eine Ware geben. Die Menschen, die diese Ware herstellen, brauchen noch eine andere Tugend als der Verkäufer, der die schon fertige Ware anbietet. Das Problem, das sie haben ist das Vertrauen: Lohnt es sich überhaupt, so viel Mühe in die Produktion gerade dieser Ware zu stecken? Vielleicht findet sich ja nie ein Verkäufer dafür und noch weniger ein Käufer? Der Verkäufer kann auch Zweifel haben, ob es sich für ihn lohnt, aber so gravierend ist eine falsche Entscheidung für ihn nicht. Wenn sich ein Produkt nicht verkauft, dann bietet er eben ein anderes Produkt an. Die Frage "Lohnt es sich?" hat schon die talentiertesten Menschen korrumpiert, indem sie keinen Mut mehr hatten, ihre Talente in die Tat umzusetzen. Die besten und schönsten Dinge sind es ja gerade, für die man den längsten Atem haben muss. Viele haben ihn nicht, weil sie eben doch nicht wirklich an denjenigen glauben, der alles vollenden kann und wird.