Pinchas
Lieber Leser,
das "Pinchas-Ereignis", das im ersten Teil der dieswöchigen Sidra seinen Niederschlag findet war dieses:
Voller Verzweifelung und mit bitteren Tränen in den Augen – sie wussten nicht, was sie tun sollten – standen Moses, Aaron und die Ältesten da, als Simri, ein Fürst aus dem Stamme Simeon, in aller Öffentlichkeit G-tt herausforderte und Sein moralisches Gesetz übertrat. Unter ihnen war auch Pinchas, der Sohn Eleasars, ein Enkel Aarons. Pinchas sah, dass die Führer alle stillschwiegen, er aber zögerte nicht. Mit großem Mute wies er Moses auf das Gesetz hin, welches dieser scheinbar vergessen hatte – nämlich dass unter solchen Umständen jemand, der auf die Ehre G-ttes eifrig bedacht ("eifersüchtig") ist, den Missetäter hinrichten darf.
Moses’ Antwort lautete (Talmud, Sanhedrin 82a): "Wer den Brief diktiert, der soll ihn auch abliefern." Damit meinte er: "Du bist es, der sich an das Gesetz erinnert und auch uns daran erinnert hat. Du sollst derjenige sein, der den Urteilsspruch vollzieht." Und Pinchas tat genau dies, womit er das gewaltige Verdienst erwarb, dass G-ttes Zorn von Seinem Volke abgewendet wurde.
Schabbat Schalom
Unser Wochenabschnitt behandelt die Landverteilung Israels unter den zwölf Stämmen, welche durch das Los vollbracht werden sollte. Tatsächlich war das Los nur eines von drei Wegen, das Land zu teilen.
Zu den Fragen, die im jüdischen Leben unserer Tage oft gestellt werden, gehören: Was ist Judentum? - und: Was ist ein Jude? Hierzu schlagen manche Leute Definitionen des Begriffes "Judentum" vor, welche ganz oder teilweise unseren Toragesetzen widersprechen.
Als die Juden noch mit Mosche durch die Wüste zogen, verführten einmal moabitische Frauen junge jüdische Männer. Der Allm-chtige war erzürnt und bestrafte sein Volk mit einer Seuche. Überall lagen Tote herum.
Viele Menschen träumen davon, frömmer zu sein und die Mizwot besser einzuhalten; aber sie tun es nicht, weil in unserer materiellen Welt nur der Erfolg zählt, vor allem der öffentliche.
„Seid fröhlich bei euren Festen!“ sagt uns die Tora. „Sei einfach fröhlich!“ Aber welche Feste sind gemeint? Der jüdische Kalender weist vier biblische Feste aus: Pessach, Schawuot, Sukkot und Schmini Azeret (Simchat Tora).
Ein junger Mann aus frommem Haus stieß auf viele Hindernisse, als er versuchte, sich dem amerikanischen Leben anzupassen.