Tezawe
Lieber Leser,
Tezawe ist der einzige Wochenabschnitt der Tora, seit der Geburt Moses in Paraschat Schmot, in dem Moses Name nicht ein einziges Mal erwähnt wird. Der Baal Haturim schreibt, daß Moses Name in Paraschat Tezawe deswegen nicht erwähnt wird, um somit Moses Worte, "lösche mich aus Deinem Buch...", in einer gewissen Weise zu erfüllen. Folglich wird Moses im ersten Vers dieser Parascha auch nicht mit seinem Namen, sondern mit einem einfachen 'Du' angerufen.
Tatsächlich ist Moses aus dieser Parascha nicht im geringsten entfernt worden. Moses findet Erwähnung, wenngleich nicht anhand seines Namens. In seinem Namen findet ein Mensch nämlich nicht seinen höchsten Ausdruck. Ein Name repräsentiert nicht das innere Wesen einer Person, er ist vielmehr Ausdruck bzw. Werkzeug zur Identifizierung. Im seinem Innersten besitzt jeder Mensch hingegen ein einzigartiges Wesen, welches die Bedeutung seines Namens bei weitem übersteigt.
Es stellt sich letztlich also heraus, daß Moses in dieser Parascha sehr wohl Erwähnung findet. Das 'Du' im ersten Passuk dieser Parascha ("Und du sollst anweisen...") beziehen sich nämlich auf das innere Wesen Moses, welches höher als sein Name ist.
Schabbat Schalom
Sie haben einer jüdischen karitativen Organisation einen Scheck geschickt. War das ein Opfer?
Mit acht Gewändern kleidete sich der Hohe Priester um seinen Dienst im Tempel vollbringen zu können. Die Thora gibt uns eine detaillierte Beschreibung für ihre Anfertigung, darunter auch des Efod (Oberkleides).
Der Tempel zu Jerusalem war für die Juden zu allen Zeiten ein geistiger Mittelpunkt, an dem die Welt und G-tt sich fast greifbar begegnen.
Die Tora wurde Moses von G-tt beigebracht. Moses wollte mit seinem ganzen Herzen dabei sein und war bereit, alles für das jüdische Volk aufzugeben, weil es ihm noch wichtiger als die Tora war ... also für dasselbe Volk.
Ein zentraler Bestandteil des mobilen Heiligtums in der Wüste waren seine Geräte, mit denen die G-ttesarbeit vollbracht wurde. Im Allgemeinen handelte es sich dabei um fünf Hauptutensilien: den Aron HaBrit, die Menora, den Schulchan, den Misbeach HaNechoschet und den Misbeach HaSahaw.
An Purim feiern wir ein Ereignis, das im Jahr 3405 seit Erschaffung der Welt (356 v.d.Z.) stattfand: die Rettung des jüdischen Volkes vor dem Plan des persischen Ministers Haman, „zu vertilgen, zu erschlagen, zu vernichten alle Juden vom Knaben bis zum Greis, Kinder und Frauen, an einem Tag“.
Der derzeitige jüdische Monat ist der Adar, und Purim steht vor der Tür; und sobald der Adar beginnt, soll man fröhlicher sein (siehe u.a. Kizzur Schulchan Aruch 141, 1). Allein schon deshalb ist es angebracht, die tiefere Bedeutung von Purim zu überdenken.