Balak
Lieber Leser,
Balak, der Tora-Abschnitt dieser Woche, handelt von Bilams Esel. Balak ist König von Moab und ein Feind der Israeliten. Er lässt den Zauberer Bilam rufen, damit er ihm helfe, die Juden zu besiegen. Aber ein Zauberer ist nicht auf den Kopf gefallen; darum lehnt Balaam zunächst ab. Erst nach mehreren Aufforderungen steigt er auf seinen Esel und will nach Moab reiten.
Doch der Esel, der einen Boten G–ttes vor sich sieht, bleibt stehen. Bilam schlägt ihn dreimal, bis das Tier sich hinlegt und sagt: “Warum schlägst du mich? Traust du mir nicht?” Jetzt sieht auch Bilam den Engel.
Später fordert Balak den Zauberer dreimal auf, die Juden zu verfluchen. Doch jedes Mal segnet Bilam sie, und schließlich gibt Balak wütend auf.
Macht, Herrschaft, Autorität ... das hat nichts mit Weisheit zu tun. Der Instinkt der Tiere, die Einsichten der Kinder, der Rat von Angestellten haben ihren Wert. Seien Sie aufgeschlossen dafür.
Glauben Sie nie, Ihre Ausbildung oder Ihre Position bedeute Unfehlbarkeit. Wir müssen von der Tora lernen, aber wir können auch von jenen lernen, über die wir Macht haben ... manchmal sogar von einem Esel.
Schabbat Schalom
Nachdem Balak, König von Moaw, entsetzt feststellen musste, dass das jüdische Volk die Könige Og und Sichon besiegt hatte und auf natürlichem Wege nicht zu schlagen war, bestellte er den bösen Propheten Bileam zu sich. Er sollte das jüdische Volk verfluchen und es so zu Fall bringen.
In Paraschat Balak lesen wir davon, wie der nichtjüdische Prophet Bilam das Jüdische Volk zu verfluchen versucht, es letztlich aber stattdessen segnet. Eine seiner Lobpreisungen ist heute sogar Teil unseres täglichen Gebets: "Ma Towu Ohalecha Jakov Mischkanotecha Israel" - "Wie gut sind deine Zelte Jakob, deine Heimstätten Israel" [Bamidbar 24:5].
Am lewadad jischkon, ein Volk ist allein. Wir begreifen nicht immer, dass das für uns und die Welt gut ist. Die Geschichte bestätigt das, aber sie erklärt es nicht.
Im Park neben ihrer Schule hat meine Tochter einen einzelnen Kinderhandschuh gefunden. Sie besteht darauf, dass wir ihn mit nach Hause nehmen und Schilder aufstellen, um den Besitzer darauf aufmerksam zu machen, damit er ihn abholen kann.
Der Name des großen Weisen Rabbi Elasar, des Sohnes Asarjas, ist jüdischen Jungen lange vor Beginn ihres Talmudstudiums ein Begriff. Denn dieser große Tanna (Lehrer der Mischna) wird in der Haggada erwähnt und ist als „der junge Mann, der über Nacht grau wurde und wie siebzig aussah” bekannt.