Schmot
Lieber Leser,
mit der dieswöchigen Sidra Schmot beginnt die Tora ihre Schilderung des Auszuges der Israeliten aus Ägypten, wie dieser dann schließlich in der Offenbarung der Tora am Sinai kulminierte. Die Mizwot, die wir seit dieser Sinai-Gesetzgebung erfüllen, unterscheiden sich in gewisser Beziehung von den Vorschriften, die unsere Ahnen vorher ausübten, und zwar darin, dass sie (erstens) G-ttes ausdrückliche Gebote sind, und dass sie (zweitens) die physische Welt mit dauerhafter Heiligkeit durchdringen und erfüllen.
Auf dieser Ebene werden dann die materiellen Dinge, die für die Ausführung der Mizwot benötigt werden (zum Beispiel das Leder der Tefillin-Riemen, das Widderhorn als Schofar und dgl.), so erhöht und verfeinert, dass ihnen selbst ein Maß von Heiligkeit innewohnt. Daraus folgt, dass die Mizwot mit natürlichen Mitteln, nicht aber mit der Hilfe von Wundern, ausgeführt werden sollen; denn eben um die natürliche Welt zu läutern, zu weihen, zu "vergeistigen", müssen die Mizwot selbst innerhalb der Natur, nicht überhalb der Natur, existieren und Realität haben.
Schabbat Schalom
Wussten Sie schon? Dieses Magazin können Sie auch ausdrucken und vor Schabbat mit in die Synagoge nehmen. Dort können Sie es in der Pause in Ruhe lesen, mit ihren Freunden teilen oder zum Kiddusch etwas daraus vorlesen. Jetzt ausdrucken und später lernen.
Als Mose noch der ägyptische Prinz war, ging er einst zu seinen Brüdern aufs Feld und sah wie ein Ägypter grausam auf einen hebräischen Sklaven einschlug.
Die dieswöchige Parascha erzählt von der Versklavung des jüdischen Volkes in Ägypten. Der Wochenabschnitt beginnt jedoch mit, "We'eleh Schmot Bnei Israel Habo'im Mitzraima" - "Dies sind die Namen der Kinder Israel, die nach Ägypten kamen."
Unsere Parascha erzählt von der Versklavung des jüdischen Volkes in Ägypten und vom g-ttlichen Versprechen der Erlösung.
Die Kinder Israels vermehren sich in Ägypten. Jochewed, die Tochter Lewis, und ihr Mann Amram haben einen kleinen Sohn. Als junger Mann verlässt Moses den Palast und entdeckt die Not seiner Brüder. G-tt erscheint Moses in einem brennenden Busch am Fuß des Bergs Sinai und trägt ihm auf, zu Pharao zu gehen und zu verlangen: "Lass mein Volk gehen, so dass sie Mir dienen."
Ich weiß, dass viele handfeste Beweise die Gültigkeit des Judentums bestätigen. Doch gibt es auch Gegenargumente, die uns die Möglichkeit einräumen, immer noch an der Wahrheit des Judentums zu zweifeln. Woher wissen wir im Endeffekt, dass unser Weg der Richtige ist? Was macht Sie da so sicher?
Zum Vers „Jeden Sohn, der geboren wird, werft in den Kanal und jede Tochter lasst leben“, stellt sich die Frage, warum Pharao ausführte, dass man die Töchter leben lassen solle.