Beschalach
Lieber Leser,
auf ihrem Wege von Ägypten zum Berge Sinai, wo sie die Tora erhalten sollten, waren die Israeliten in zwei Schlachten verwickelt: die eine mit Pharao, die andere mit Amalek. Die dieswöchige Sidra enthält G-ttes Anweisungen in Bezug auf beide. Bei der Schlacht mit Pharao wurde ihnen gesagt (Exodus 14, 14): "G-tt wird für euch kämpfen, und ihr sollt schweigen." Vor der anderen dagegen hieß es (Exodus 17, 9): "Moses sprach zu Jehoschua ... geh hinaus, kämpfe mit Amalek." In diesem Falle also sollten sie selbst kämpfen. Warum wurden beide Situationen unterschiedlich behandelt?
Der Unterschied ist dieser: Pharao war im Rücken der Israeliten; er stand nicht zwischen ihnen und Sinai, sondern zwischen ihnen und den materiellen Vorteilen Ägyptens, für die Pharaos Preis die Unterwerfung der Israeliten war. Deshalb sagte G-tt, Er werde für sie kämpfen. Amalek aber stand zwischen dem Volk und dem Berge Sinai, eine Schranke vor all dem, was Sinai bedeuten würde. Hier handelte es sich nicht um materielle Vorteile, vielmehr beabsichtigte Amalek, das Volk von der Offenbarung der Tora fernzuhalten.
Wann immer sich ein Einfluss geltend machen will, der die Annahme der Tora zu verhindern sucht, müssen alle Mittel angewandt werden, um einen solchen Einfluss zu besiegen.
Schabbat Schalom
Ein Höhepunkt der dieswöchigen Sidra ist zweifellos die dramatische Schilderung der Spaltung des Schilfmeeres; und dabei werden dann zwei Gesänge zitiert, das Lied Moses' mit den Männern und das Lied Miriams mit den Frauen.
Statistiker verkündeten vor einigen Jahren, die Menschheit habe endlich ein großes Ziel erreicht – sie könne jetzt alle sieben Milliarden Menschen auf Erden ernähren und den Hunger besiegen.
Er sah Stäbe, die zu Schlangen wurden. Er hat sich nicht bewegt. Er sah Wasser, das zu Blut wurde. Sein Herz blieb verschlossen. Wir möchten rufen: „Hallo, Pharao! Warum gibst du nicht einfach auf?“
Wer je sagte, es gebe keine kostenlose Mahlzeit, wollte bestimmt nicht die Massen auf seine Seite ziehen.
Jahrzeit-Kerzen, Mischna-Studien und mehr Bräuche, die am Tag einer Jahrzeit praktiziert werden müssen.
Es gibt eine Vielzahl archäologischer Funde, die beweisen, dass die Juden im alten Ägypten waren.
Bei Challa handelt es sich nicht einfach um zwei Brotlaibe für Schabbat, sondern hauptsächlich bedeutet Challa ein kleiner Teigteil, den wir vor dem Backen des Brotes abtrennen und verbrennen.