"Und G–tt schuf den Menschen" (Gen. 1:27).
G–tt schuf ein Individuum, damit wir lernen, dass jeder, der eine jüdische Seele rettet, die ganze Welt rettet (Talmud, Sanhedrin).
Warum fügt die Tora nach der Schöpfung des Menschen nicht hinzu: „Und es war gut“, wie sie es nach allen anderen Schöpfungen während der sechs Tage tut? Jedes andere Geschöpf war vollkommen; es war dank seiner Natur und seinem Instinkt bereit für die Welt. Der Mensch wurde jedoch unvollkommen geschaffen; er hat die Aufgabe, vollkommen zu werden. Menschen haben einen freien Willen und sind für ihre Entwicklung und Vervollkommnung selbst verantwortlich. Darum heißt es nicht sofort: „Und es war gut“. Wir müssen warten und schauen, wie der Mensch sich entwickelt, bevor wir ein Urteil über ihn fällen. (Kli Jakar)

Wenn der Mensch tut, was er zu tun hat (mizwot), dann ist die Schöpfung tov meod?