Ein Lehrer, der dem Rebbe nahe stand, bat ihn einmal um Rat. Sein tiefer Schmerz als Überlebender des Holocaust hinderte ihn daran, seine Pflichten als Lehrer zu erfüllen.
"Es gibt keine Worte, um dich zu trösten", sagte der Rebbe. "Aber du darfst nicht zulassen, dass der Holocaust in deinem Leben weitergeht!"
Er sagte dem Mann, was er von seinem Schwiegervater, dem vorigen Rebbe, gehört hatte: "Wir sind Tagarbeiter und haben die Aufgabe, Licht zu verbreiten. Wir sollen unsere Energie nicht damit vergeuden, die Dunkelheit zu bekämpfen. Sorgen wir dafür, dass es Tag Licht wird, dann verschwindet die Nacht."

Ein guter Rat, leicht gesprochen - doch diese Seelen sind so vernarbt, verbrannt und verkohlt, dass man(n) nur Verkrustungen vorsichtig abheben kann. Im lebenden Dialog, direkt oder über einen Propheten mag eine innere Aussöhnung , auch über die Erfahrung von Liebe und Wärme der Außenwelt,
möglich sein.
Licht - werden WIR immer sein - Dauerbrenner - G´tt wartet auf jede Seele.