Mosche war der bescheidenste Mensch. Dennoch hatte er so viel Selbstvertrauen, dass er zum mächtigsten Diktator der Welt ging und Forderungen stellte. Und er hörte G-tt zu, ohne seine Haltung zu verlieren. Wenn nötig, stritt er sogar mit G-tt. Trotzdem hielt er sich für ein Nichts. Er hatte kein Selbst, sondern war nur ein Werkzeug des Himmels. Dort ist unbegrenzte Macht. Selbstvertrauen ist bestenfalls begrenzt. Aber wenn du an den Einen glaubst, der dich auf diese Welt geschickt hat, und tust, was notwendig ist, dann hast du grenzenloses Vertrauen.
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M'ses Hallo,
der Mann hieß nicht Moshe, sondern M'ses (das heißt altägyptisch: der Sohn; deshalb heißt Ra-M'ses Sohn des Ra, Tutm'ses Sohn des Thot usw.). Er war ägyptisch erzogen, am Hof des Pharao von einer "Prinzessin". Die nannte ihn "... M'ses, weil ich ihn aus dem Wasser gezogen habe" sagt die Bibel - und das ist auch logisch und ein Wortspiel, denn das ist das altägyptische Synonym für "geboren"... Vieles, was in der Bibel steht, versteht man aus jüdischer Sicht vielleicht gar nicht richtig, man muss auch die Kultur, in der die Menschen lebten betrachten...
Liebe Grüße und schönen Sabbat!