Gewiss, wir haben unser Herz nicht im Griff. Wohl aber den Geist: Wir können denken, was immer wir wollen. Und darin liegt unsere Macht. Der Geist beherrscht das Herz – nicht nur so, wie ein Reiter sein Pferd beherrscht, sondern in einem viel engeren Sinn. Denn der Geist ist der Vater und die Mutter, der Same und der Schoß, dem die Einstellungen eines Menschen entspringen und in dem sie sich dann entwickeln. Das Herz spiegelt nur den Zustand des Geistes wider: seinen Aufruhr, seine Entschlossenheit, seine Flachheit oder seine Tiefe, seine Grobheit oder seine Reife. Darum muss ein Mensch, der beim Verlassen dieser Welt mehr besitzen will als bei seiner Ankunft, den Geist intensiv mit Gedanken speisen, die ihn läutern und inspirieren; und er muss mit gleich großer Kraft jeden Gedanken beiseite schieben, der ihn nach unten zieht oder zurückhält. Und er muss all diese erhabenen Gedanken vom Geist ins Herz lenken, damit daraus Taten werden.