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Betrachtungen für die Woche

Der ganzen Welt gleichwertig
Rosch Haschana ist nicht das Datum der Schöpfung ganz allgemein sondern spezifisch der Jahrestag, an dem der Mensch erschaffen worden ist. Dass G-tt dieses so festgelegt hat, ist von großer Bedeutung.
An der Schwelle von Rosch Haschana
In seinem tiefsten Wesen ist Rosch Haschana der "Krönungstag" des Königs der Könige; und an dieser "Krönung" nimmt jeder einzelne Jude teil. Dieser Idee wird besonders in den "Malchijot" des Mussafgebetes für Rosch Haschana Ausdruck verliehen.
Bezwinger von Welt und Selbst
In diesen Tagen vor dem Jahresende und an der Schwelle des Neuen Jahres ist es angebracht, dass man sich über das vergangene Jahr Rechenschaft ablegt und, darauf fußend, Entschlüsse für das kommende fasst.
Der Tischrei-Segen
Aus der Liturgie ist uns bekannt, dass am Schabbat Meworchim der kommende Monat des jüdischen Kalenders gesegnet wird. Vor dem Beginn des Mussaf-Gebetes in der Synagoge werden von der Gemeinde bestimmte Bitten zur "Erneuerung des Monats" ausgesprochen und dann vom Vorbeter wiederholt.
Rosch Haschana
Rosch Haschana, der ernste Festtag steht bevor. G-tt hat diesen Tag so angesetzt, dass Rosch Haschana nicht auf das Datum des Anfangs der Schöpfung fällt, sondern spezifisch auf den Jahrestag der Erschaffung des Menschen (also den sechsten Schöpfungstag).
Standhaft an der Jahresschwelle
Die Sidra Nizawim beginnt mit den Worten (Deut 29, 9): "Ihr alle zusammen steht an diesem Tage standhaft vor G-tt". Die Toravorlesung dieser Sidra findet immer kurz vor Rosch Haschana statt – wofür dieser Vers einen Hinweis mit dem Ausdruck "Hajom" ("an diesem Tage") gibt: denn "Hajom" deutet Rosch Haschana an.
Der reumütige Graf
An diesem Schabbat Schuwa ist es angebracht, sich an die folgende wunderbare Geschichte zu erinnern, von dem Grafen, der Tschuwa tat; sie ereignete sich vor vielen Jahren, zur Zeit des Polenkönigs Ponjatowsky.
Absolute Wahrheit
In diesen Wochen sind die letzten Sidrot (Abschnitte) der Tora daran, vorgelesen zu werden. Zu diesem Zeitpunkt ist es angebracht, den rabbinischen Ausspruch zu überdenken: "Die Tora redet in der Sprache der Menschen" (Talmud Brachot 31b).
Das Gute dauert fort
Dieser Schabbat trägt die Bezeichnung "Schabbat Schuwa", d. h. "Schabbat der Rückkehr"; er ist der Höhepunkt der "Zehn Tage der Rückkehr" zwischen Rosch Haschana und Jom Kippur.
Die goldenen Trompeten
In der Sidra Wajelech vermittelt die Tora (Deut. 31, 10-13) die Vorschrift von "Hakhel", das ist die Versammlung des ganzen Volkes, von Männern, Frauen und Kindern, einmal alle sieben Jahre, wobei dann der König selbst aus der Tora vorließt.