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Daily Tehillim - Psalms

Kapitel 140-144

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Psalm 140
David hat diesen Psalm gegen seine Verleumder, besonders gegen den wichtigsten Verschwörer, Doeg, verfasst. Wird jemand von Verleumdern bedrängt, sollte er diesen Psalm sagen.
1. Dem Sangmeister. Ein Psalm von David.
2. Rette mich, Ewiger, vor bösen Menschen, schütze mich vor gewalttätigen Männern,
3. die sich Böses im Herzen ausdenken, jeden Tag Kriege führen.
4. Sie schärfen ihre Zunge wie eine Schlange; Skorpionengift ist immer unter ihren Lippen.
5. Bewahre mich, Ewiger, vor den Händen des Frevlers, schütze mich vor den gewalttätigen Menschen, die meine Tritte zum Sturz bringen wollen.
6. Die Hochmütigen haben mir eine Grube gegraben und Seile ausgelegt, ein Netz ausgebreitet neben dem Pfad, stets eine Falle aufgestellt.
7. Ich sagte zum Ewigen: „Mein Gott bist Du, hör’, Ewiger, auf die Stimme meines Flehens!“
8. Ewiger, mein Herr, Stärke meiner Rettung, am Tag des Waffenkampfes bedeckst Du mein Haupt.
9. Gewähre nicht, Ewiger, dem Bösen seine Wünsche; erfülle seine Pläne nicht, dass sie sich niemals erheben.
10. Das Haupt derer, die mich umlauern, das Unheil ihrer Lippen möge sie bedecken!
11. Möge brennende Glut auf sie fallen, mögen sie ins Feuer stürzen, in Regengruben, damit sie nicht wieder aufstehen!
12. Möge sich der Verleumder nicht im Land festsetzen! Der gewalttätige Mann, Unglück jage ihn zum Sturz!
13. Ich weiß, der Ewige sorgt für Recht für die Armen, für Gerechtigkeit für die Elenden.
14. Die Gerechten danken Deinem Namen; sie sitzen aufrecht vor Deinem Angesicht.

Miriam Magall war eine deutsch-israelische Publizistin. Für Chabad Berlin hat sie in den Jahren von 2014 bis kurz vor ihrem Tod 2017 den Siddur Tehillat Haschem und die Tehillim Ohel Josef Jizchak in modernem Deutsch übersetzt. Die Tehillim sind käuflich bei Chabad Berlin erhältlich.

Psalm 141
Dieser Psalm enthält eine wichtige Lehre: Man sollte um G-ttliche Hilfe beten, damit der Mund nicht das sagt, was nicht im Herzen ist. Der Torhüter öffnet das Tor nur für einen Zweck; so soll es auch mit den Lippen sein.
1. Ein Psalm von David. Ewiger, ich habe Dich angerufen, eile zu mir, hör’ auf meine Stimme, wenn ich Dich rufe!
2. Möge mein Gebet wie ein Weihrauchopfer vor Dir emporsteigen, meine erhobenen Hände wie ein Abendopfer.
3. Setz’, Ewiger, einen Wächter für meinen Mund ein, wache über das Tor meiner Lippen.
4. Neige mein Herz nicht Bösem zu, nicht bösen Taten mit den Männern, mit Übeltätern; lass mich nicht an ihren Leckerbissen teilhaben.
5. Lass einen Gerechten mich mit Güte schlagen und mich tadeln, wie das feinste Öl, lass meinen Kopf es nicht zurückweisen, denn solange [ich lebe,] soll mein Gebet [mich] vor ihrem Bösen [schützen].
6. Denn ihre Richter haben sich wegen ihrer [Herzen] von Fels gedrückt, obwohl sie meine Worte hörten, die angenehm waren.
7. Wie jemand, der in die Erde hackt und sie zersplittert, werden unsere Knochen in die Unterwelt verstreut.
8. Denn auf Dich, Ewiger, mein Herr, sind meine Augen gerichtet; bei Dir suche ich meine Zuflucht, schütte meine Seele nicht aus!
9. Schütze mich vor dem Netz, das sie für mich ausgelegt haben, und vor der Falle der Missetäter.
10. Mögen die Frevler selbst in ihre Gruben fallen, während ich darüber hinwegschreite!

Miriam Magall war eine deutsch-israelische Publizistin. Für Chabad Berlin hat sie in den Jahren von 2014 bis kurz vor ihrem Tod 2017 den Siddur Tehillat Haschem und die Tehillim Ohel Josef Jizchak in modernem Deutsch übersetzt. Die Tehillim sind käuflich bei Chabad Berlin erhältlich.

Psalm 142
David verfasste diesen Psalm, als er sich vor Saul in einer Höhle versteckte, nachdem er ein Stück von Sauls Gewand abgeschnitten hatte (um zu beweisen, dass er ihn hätte töten können, es aber nicht tun wollte). Er erklärte: „Wohin kann ich mich wenden? Und wohin kann ich laufen? Nur Dich kann ich anrufen!“
1. Ein Maskil von David, als er in der Höhle war, ein Gebet.
2. Mit meiner Stimme schreie ich zum Ewigen; mit meiner Stimme flehe ich den Ewigen an.
3. Vor Ihm schütte ich meine Not aus, von meiner Bedrängnis spreche ich.
4. Wenn mein Geist sich mir verhüllt, und Du kennst meinen Weg, auf diesem Pfad gehe ich, dort haben sie mir ein Netz ausgelegt.
5. Schau’ zu meiner Rechten und sieh’: Niemand ist dort, der mich kennen will; jede Fluchtmöglichkeit ist mir verstellt, niemanden kümmert meine Seele.
6. Ich habe Dich angerufen, Ewiger, ich sagte: „Du bist meine Zuflucht, mein Anteil im Land der Lebenden.“
7. Hör’ auf mein Gebet, denn ich bin sehr elend; rette mich vor meinen Verfolgern, denn sie sind zu mächtig für mich!
8. Hole meine Seele aus dem Gefängnis, damit ich Deinem Namen danken kann. Mit mir krönen sich die Gerechten, wenn Du gnädig mit mir verfährst.

Miriam Magall war eine deutsch-israelische Publizistin. Für Chabad Berlin hat sie in den Jahren von 2014 bis kurz vor ihrem Tod 2017 den Siddur Tehillat Haschem und die Tehillim Ohel Josef Jizchak in modernem Deutsch übersetzt. Die Tehillim sind käuflich bei Chabad Berlin erhältlich.

Psalm 143
1. Ein Psalm von David. Ewiger, hör’ mein Gebet, neige Dein Ohr meinem Flehen, in Deiner Treue antworte mir in Deiner Gerechtigkeit.
2. Und gehe nicht mit Deinem Diener ins Gericht, ist doch vor Dir kein Lebender gerecht.
3. Denn der Feind hat meine Seele verfolgt; mein Leben hat er zu Boden getreten, mich an finstere Orte gesetzt, wie die, die für die ewig Toten sind.
4. Und mein Geist hat sich in mir verhüllt, mein Herz entsetzt sich.
5. Ich denke an die Vorzeit zurück, sinne über alle Deine Taten, vom Werk Deiner Hände spreche ich.
6. Meine Hände habe ich zu Dir ausgestreckt, meine Seele sehnt sich nach Dir wie erschöpftes Land. Sela.
7. Schnell, antworte mir, Ewiger, mein Geist schmachtet nach Dir; verbirg nicht Dein Angesicht vor mir, damit ich nicht wie die werde, die in die Grube gefahren sind.
8. Lass mich am Morgen Deine Güte hören, denn Dir habe ich vertraut; lass mich den Weg wissen, den ich gehen soll, denn zu Dir habe ich meine Seele erhoben.
9. Rette mich vor meinen Feinden, Ewiger; ich habe es verheimlicht außer vor Dir.
10. Lehre mich, Deinen Willen zu tun, denn Du bist mein Gott; lass Deinen guten Geist mich auf ebenem Land führen.
11. Um Deines Namens willen, Ewiger, erhalte mich; in Deiner Gerechtigkeit hebe meine Seele aus der Not!
12. Und in Deiner Güte rotte meine Feinde aus und vernichte alle, die meine Seele bedrängen, denn ich bin Dein Diener.

Miriam Magall war eine deutsch-israelische Publizistin. Für Chabad Berlin hat sie in den Jahren von 2014 bis kurz vor ihrem Tod 2017 den Siddur Tehillat Haschem und die Tehillim Ohel Josef Jizchak in modernem Deutsch übersetzt. Die Tehillim sind käuflich bei Chabad Berlin erhältlich.

Psalm 144
Nachdem David in allen seinen Kriegen gewann, hat er diesen Psalm zum Lob G-ttes verfasst.
1. Von David. Gesegnet sei der Ewige, mein Fels, der meine Hände die Schlacht lehrt und meine Finger den Krieg.
2. Meine Güte und meine Festung, meine Zuflucht und meine Rettung, mein Schild, in die ich mich flüchte; der mein Volk unter mich bringt.
3. Ewiger, was ist der Mensch, den Du erkannt hast, der Menschensohn, auf den Du achtest?
4. Der Mensch ist wie ein Hauch, seine Tage gleich einem vergehenden Schatten.
5. Ewiger, neige Deinen Himmel und steig’ herunter! Berühre die Berge, und sie werden Dampf.
6. Schicke einen Blitz, und sie zerspringen, schicke Deine Pfeile, und verwirre sie.
7. Strecke Deine Hände von oben hinunter, befreie mich und rette mich von dem vielen Wasser, aus der Hand von Fremden,
8. deren Mund Nichtiges sagt und deren Rechte Lüge ist.
9. Gott, ein neues Lied singe ich Dir, mit der zehnsaitigen Harfe will ich Dir aufspielen.
10. Der den Königen Rettung bringt, Er rettet Seinen Diener David vor dem Schwert des Bösen.
11. Rette mich und erlöse mich aus der Hand der Fremden, deren Mund Nichtiges sagt und deren Rechte Lüge ist.
12. Da unsere Söhne in ihrer Jugend wie Pflanzen wachsen und unsere Töchter Ecksteinen gleichen, geformt nach der Skizze eines Palastes,
13. unsere Speicher gefüllt sind, voll mit allerlei Nahrung, unsere Schafe sich auf unseren offenen Feldern zu Zehntausenden vermehren,
14. unsere Anführer schwer beladen sind und keiner da ist, der einbricht, noch hinausgeht, und es auf unseren Straßen keinen Aufschrei gibt:
15. Glücklich das Volk, dem so ist! Glücklich das Volk, dessen Gott der Ewige ist.

Miriam Magall war eine deutsch-israelische Publizistin. Für Chabad Berlin hat sie in den Jahren von 2014 bis kurz vor ihrem Tod 2017 den Siddur Tehillat Haschem und die Tehillim Ohel Josef Jizchak in modernem Deutsch übersetzt. Die Tehillim sind käuflich bei Chabad Berlin erhältlich.


Tehilllim Ohel Yoseph Yitzchok, published and copyright by Kehot Publication Society.
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