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Daily Tehillim - Psalms

Kapitel 108-112

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Psalm 108
1. Ein Lied, ein Psalm von David.
2. Bereit ist mein Herz, Gott, singen und preisen will ich auch mit meiner Seele.
3. Wach’ auf Harfe und Zither, die Morgenröte will ich wecken.
4. Unter den Völkern will ich Dir danken, Ewiger, Dich unter den Nationen preisen.
5. Denn bis über den Himmel reicht Deine Güte und Deine Wahrheit bis über die Wolken.
6. Erhebe Dich über den Himmel, Gott, und Deine Ehre über die ganze Erde.
7. Damit Deine Geliebten befreit werden, hilf mit Deiner Rechten und erhöre mich!
8. Gott sprach in Seiner Heiligkeit, dass ich frohlocke, Schechem will ich verteilen und das Tal Sukkot vermessen.
9. Mein ist Gilead, mein ist Menasse, und Efraim ist die Zuflucht meines Hauptes, Juda ist mein Gesetzgeber.
10. Moab ist mein Waschbecken, nach Edom werfe ich meine Schuhe, über Philistäa will ich jubeln.
11. Wer bringt mich in die befestigte Stadt? Wer führt mich bis Edom?
12. Hast Du, Gott, uns nicht vernachlässigt und nicht ziehst Du, Gott, mit unseren Heeren aus?
13. Gib uns Rettung vom Bedränger, denn nichtig ist die Hilfe des Menschen.
14. In Gott tun wir Mächtiges, und Er wird unsere Feinde zertreten.

Miriam Magall war eine deutsch-israelische Publizistin. Für Chabad Berlin hat sie in den Jahren von 2014 bis kurz vor ihrem Tod 2017 den Siddur Tehillat Haschem und die Tehillim Ohel Josef Jizchak in modernem Deutsch übersetzt. Die Tehillim sind käuflich bei Chabad Berlin erhältlich.

Psalm 109
David verfasste diesen Psalm auf seiner Flucht vor Saul. Damals hatte er viele Feinde, die sich in seiner Gegenwart zwar freundlich benahmen, sonst aber immer schlecht über ihn redeten. Deshalb verflucht er sie bitter.
1. Dem Sangmeister. Von David, ein Psalm. Gott meines Loblieds, bleib’ nicht stumm!
2. Denn der Mund des Frevlers und der Mund des Betrügers ist gegen mich offen, sie reden über mich in lügnerischer Sprache.
3. Sie haben mich mit Worten des Hasses umgeben und kämpfen grundlos gegen mich.
4. Gegen meine Liebe hassen sie mich; ich aber bin ganz [ein Mann] des Gebets.
5. Sie stellen mir Böses gegen Gutes und Hass gegen meine Liebe.
6. Setz’ einen Frevler über ihn ein, und ein Widersacher stehe zu seiner Rechten.
7. Wird er gerichtet, gehe er schuldig aus; möge sein Gebet als Vergehen gelten.
8. Mögen seine Tage wenige sein, ein anderer übernehme sein Amt.
9. Mögen seine Kinder Waise werden und seine Frau Witwe.
10. Und umherirren mögen seine Kinder und betteln, von ihren Trümmern [Gaben] erbitten.
11. Möge der Gläubiger alles, was sein ist, eintreiben, mögen Fremde seinen Ertrag plündern.
12. Möge da niemand sein, der ihm Güte erweist, und niemand erbarme sich seiner Waisen.
13. Möge seine Nachkommenschaft abgeschnitten werden, sein Name in einer späteren Generation getilgt.
14. An die Missetaten seines Vaters möge Sich der Ewige stets erinnern, das Vergehen seiner Mutter nicht gelöscht werden.
15. Sie seien dem Ewigen stets vor Augen, und möge ihr Andenken von der Erde getilgt sein
16. dafür, dass er nicht daran dachte, Güte zu tun und stattdessen den Armen und Elenden verfolgte, um [ihn] zu töten.
17. Aber er liebte den Fluch, und er kam über ihn; ihn verlangte es nicht nach Segen, und er ist fern von ihm geblieben.
18. Und er kleidete sich in Fluch wie in ein Gewand, und er kam wie Wasser in sein Inneres und wie Öl in seine Knochen.
19. Sei er ihm wie ein Gewand, in das er sich hüllt, und wie ein Gürtel, mit dem er sich immer gürtet.
20. Das ist die Tat gegen meinen Widersacher vom Ewigen und für jene, die schlecht über meine Seele sprechen.
21. Und Du, Ewiger, mein Herr, tue mit mir um Deines Namens willen, denn Deine Güte ist gut; rette mich!
22. Denn ich bin arm und elend, und mein Herz ist gebrochen in meinem Inneren.
23. Wie ein flüchtiger Schatten vergehe ich, und abgeschüttelt werde ich wie eine Heuschrecke.
24. Meine Knie zittern vom Fasten, und mein Fleisch ist dünn ohne Fett.
25. Und ich bin ihnen zum Hohn geworden, sie sehen mich und schütteln ihren Kopf.
26. Hilf mir, Ewiger, mein Gott, rette mich nach Deiner Güte!
27. Dass sie wissen, dass dies Deine Hand ist, dass Du, Ewiger, es getan hast.
28. Lass sie fluchen, Du aber segnest; sie sind aufgestanden, aber sie werden beschämt werden, und Dein Diener freut sich.
29. Mögen sich meine Widersacher in Schmach kleiden und sich in ihre Schande wie in einen Mantel hüllen.
30. Dem Ewigen will ich viel aus meinem Mund danken, und unter der Menge will ich Ihn rühmen.
31. Denn Er steht zur Rechten des Elenden, um ihn vor den Verurteilern seiner Seele zu retten.

Miriam Magall war eine deutsch-israelische Publizistin. Für Chabad Berlin hat sie in den Jahren von 2014 bis kurz vor ihrem Tod 2017 den Siddur Tehillat Haschem und die Tehillim Ohel Josef Jizchak in modernem Deutsch übersetzt. Die Tehillim sind käuflich bei Chabad Berlin erhältlich.

Psalm 110
Dieser Psalm beschreibt Eliesers Reaktion, Abrahams Diener, auf jene, die fragen, wie es Abraham gelungen war, die vier Könige zu besiegen. Er spricht davon, wie Abraham die mächtigen Könige tötete und ihre Armeen besiegte. Beim Lesen dieses Psalms wird man verstehen, dass er sich ausschließlich auf Abraham bezieht, der diese herausragende Stellung verdient hat, weil er G-tt schon in seiner Jugend erkannt hat.
1. Von David, ein Psalm. Ein Spruch des Ewigen zu meinem Herrn: „Sitz zu Meiner Rechten, bis Ich aus deinen Feinden einen Schemel für deine Füße gemacht habe.“
2. Den Stab deiner Macht schickt der Ewige von Zion, um unter deinen Feinden zu herrschen.
3. Dein Volk, ein freiwilliges an deinem Heertag, ist in heiligem Schmuck aus dem Schoß der Morgenröte; du hast noch den Tau deiner Kindheit.
4. Geschworen hat der Ewige und es nicht bereut: „Du sollst ein Priester für immer sein, genau wie Melchizedek.“
5. Mein Herr ist zu deiner Rechten; Er hat die Könige am Tag Seines Zorns zerschmettert.
6. Er richtet die Völker, und sie sind voller Leichname; Er zerschmettert Köpfe über einem weiten Land.
7. Aus dem Fluss unterwegs trinkt er, und so hält er seinen Kopf hoch.

Miriam Magall war eine deutsch-israelische Publizistin. Für Chabad Berlin hat sie in den Jahren von 2014 bis kurz vor ihrem Tod 2017 den Siddur Tehillat Haschem und die Tehillim Ohel Josef Jizchak in modernem Deutsch übersetzt. Die Tehillim sind käuflich bei Chabad Berlin erhältlich.

Psalm 111
Die Anfangsworte der Verse in diesem Psalm folgen dem (hebräischen) Alphabet, mit je zwei Buchstaben je Vers, außer den letzten beiden Versen mit jeweils drei Buchstaben. Dieser Psalm ist zwar kurz, aber sehr wichtig, denn er handelt von G-ttes Werken und ihrer Größe.
1. Rühmt den Ewigen! Danken will ich dem Ewigen aus ganzem Herzen im Kreis der Aufrechten und der Versammlung.
2. Großartig sind die Werke des Ewigen, gesucht von allen, die danach verlangen.
3. Hoheit und Herrlichkeit sind Sein Werk, und Seine Gerechtigkeit hat für immer Bestand.
4. Gedenken machte Er für Seine Wunder, gnädig und barmherzig ist der Ewige.
5. Nahrung gab Er jenen, die Ihn fürchten; Er erinnert Sich Seines Bundes für immer.
6. Die Kraft Seiner Taten erklärt Er Seinem Volk, um ihm das Erbe der Völker zu geben.
7. Die Werke Seiner Hände sind Wahrheit und Recht; getreu sind alle Seine Befehle.
8. Sie sind unerschütterlich für immer und ewig, denn in Wahrheit und Aufrichtigkeit sind sie gemacht.
9. Erlösung schickte Er Seinem Volk, trug ihm Seinen Bund für immer auf, heilig und ehrfurchtgebietend ist Sein Name.
10. Der Anfang ist die Furcht vor dem Ewigen; gesunder Verstand für alle, die es praktizieren; Sein Ruhm hält für immer an.

Miriam Magall war eine deutsch-israelische Publizistin. Für Chabad Berlin hat sie in den Jahren von 2014 bis kurz vor ihrem Tod 2017 den Siddur Tehillat Haschem und die Tehillim Ohel Josef Jizchak in modernem Deutsch übersetzt. Die Tehillim sind käuflich bei Chabad Berlin erhältlich.

Psalm 112
Auch in diesem Psalm folgen die Anfangsworte der Verse dem (hebräischen) Alphabet, mit je zwei Buchstaben je Vers, außer den letzten beiden Versen mit jeweils drei Buchstaben. Er handelt von den guten Eigenschaften, die ein Mensch für sich wählen sollte, und wie man Wohltätigkeit übt – die Belohnung dafür ist, dass man sich nie auf andere verlassen muss.
1. Rühmt den Ewigen! Glücklich ist der Mensch, der den Ewigen fürchtet und den es nach Seinen Geboten verlangt.
2. Helden im Land werden seine Nachfahren, gesegnet mit einer Generation der Aufrechten.
3. Güter und Reichtum sind in seinem Haus, und seine Gerechtigkeit hält für immer an.
4. Selbst im Dunkeln leuchtet das Licht den Aufrechten, denn [Er ist] der Gnädige, der Barmherzige und der Gerechte.
5. Gut ist der Mensch, der gnädig ist und leiht, seine Angelegenheiten nach dem Recht besorgt.
6. Denn er wankt nie; zum ewigen Gedächtnis bleibt der Gerechte.
7. Vor bösem Gerücht fürchtet er sich nicht, sein aufrechtes Herz vertraut auf den Ewigen.
8. Unerschütterlich ist sein Herz, er fürchtet sich nicht, bis er seine Bedränger [zerstört] sieht.
9. Er streut aus, gibt den Bedürftigen, seine Gerechtigkeit hat für immer Bestand, seine Macht wird in Ehren hochgehalten.
10. Der Frevler sieht es und ärgert sich, seine Zähne knirschen und schmelzen dahin; das Begehren der Frevler wird zunichte.

Miriam Magall war eine deutsch-israelische Publizistin. Für Chabad Berlin hat sie in den Jahren von 2014 bis kurz vor ihrem Tod 2017 den Siddur Tehillat Haschem und die Tehillim Ohel Josef Jizchak in modernem Deutsch übersetzt. Die Tehillim sind käuflich bei Chabad Berlin erhältlich.


Tehilllim Ohel Yoseph Yitzchok, published and copyright by Kehot Publication Society.
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