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Daily Tehillim - Psalms

Kapitel 55-59

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Special Custom for the Month of Elul and High Holidays
The Baal Shem Tov instituted a custom of reciting three additional chapters of Psalms each day, from the 1st of Elul until Yom Kippur (on Yom Kippur the remaining 36 chapters are recited, thereby completing the entire book of Psalms).
Psalm 55
Diesen Psalm hat David verfasst, als er vor den Verleumdern Doeg und Achitofel aus Jerusalem floh, die erklärten, er habe den Tod verdient. Dabei hatte David Achitofel für einen Freund gehalten und ihm viel Ehre erwiesen, aber Achitofel verriet ihn und brach den Bund. David verflucht all seine Feinde, sodass alle Generationen davon „wissen“ sollen und „nicht mehr sündigen.“
1. Dem Sangmeister, auf einem Musikinstrument, ein Maskil von David.
2. Vernimm, Gott, mein Gebet, und entzieh’ Dich nicht meinem Flehen.
3. Hör’ mir zu und erhöre mich, wie ich in meinem Jammer klage und stöhne,
4. wegen der Stimme des Feindes und vor der Bedrängnis durch den Frevler, denn sie werfen mir Missetaten vor, und im Zorn hassen sie mich.
5. Mein Herz erschaudert in mir, und die Schrecken des Todes überfallen mich.
6. Furcht und Zittern überkommen mich, und Entsetzen ergreift mich.
7. Dass ich mir sage: „Hätte ich doch nur Flügel wie eine Taube! Fortfliegen würde ich und fände Ruhe.
8. Ja, ich würde mich entfernen, umherziehen, und in der Wüste für immer ruhen.
9. Ich würde eilen, um für mich Zuflucht vor dem stürmischen Wind, dem Sturm zu finden.“
10. Verzehr’, mein Herr, verwirr’ ihre Stimme, denn ich habe Gewalt und Streit in der Stadt gesehen.
11. Tag und Nacht kreisen sie auf ihren Mauern, und Unheil und Mühe sind in ihr.
12. Verderben ist in ihr, und von ihren Plätzen weichen weder Bedrückung noch Trug.
13. Denn nicht ein Feind ist es, der mich verspottet, das könnte ich ertragen; noch mein Widersacher, der sich gegen mich erhebt, vor dem könnte ich mich verbergen,
14. sondern du, ein Mann auf gleicher Höhe, mein Vertrauter und mein Bekannter,
15. mit dem zusammen wir süßen Ratschlag suchten, mit Gefühl ins Haus Gottes zogen.
16. Möge Er den Tod über sie bringen, mögen sie lebend in die Grube fahren, denn Übel ist in ihrer Wohnung, in ihnen.
17. Ich aber rufe Gott an, und der Ewige wird mich retten.
18. Am Abend und am Morgen und des mittags klage und jammere ich, und Er hört meine Stimme.
19. In Frieden erlöst Er meine Seele von den Kämpfen gegen mich, gegen die vielen, die mit mir sind.
20. Gott, der seit Anbeginn thront, Sela, höre mich und beuge sie nieder, die keine Änderung wollen und nicht Gott fürchten.
21. Er legt Hand an seine Befreundeten, entweiht seinen Bund.
22. Glatter als Butter ist sein Mund, in seinem Herzen aber ist Krieg; seine Worte sind weicher als Öl, doch sind sie Flüche.
23. Wirf deine Hoffnung auf den Ewigen, und Er unterstützt dich; Er wird nie zulassen, dass der Gerechte wankt.
24. Und Du, Gott, stürze sie in die Grube des Verderbens, die Männer des Blutes und des Trugs sollen nicht die Hälfte ihrer Tage haben; ich aber setze mein Vertrauen in Dich.

Miriam Magall war eine deutsch-israelische Publizistin. Für Chabad Berlin hat sie in den Jahren von 2014 bis kurz vor ihrem Tod 2017 den Siddur Tehillat Haschem und die Tehillim Ohel Josef Jizchak in modernem Deutsch übersetzt. Die Tehillim sind käuflich bei Chabad Berlin erhältlich.

Psalm 56
Diesen Psalm schuf David, als er sich in Todesgefahr im Palast von Goliats Bruder Achisch befand. In seiner Not legt David mehrere Gelübde ab.
1. Dem Sangmeister, der stummen Taube der Ferne, von David, ein Michtam, als die Philister ihn in Gath ergriffen.
2. Erbarme Dich, Gott, denn die Menschen wollen mich ergreifen, jeden Tag drängt mich der Krieger.
3. Meine Lästerer schnauben den ganzen Tag, denn viele kämpfen gegen mich, Allerhöchster.
4. An dem Tag, an dem ich mich fürchte, vertraue ich Dir.
5. Gottes Wort rühme ich, Gott vertraue ich; ich fürchte mich nicht. Was kann [ein Mensch in] Fleisch mir schon antun?
6. Den ganzen Tag über verdrehen sie meine Worte, alle ihre Gedanken über mich sind zum Bösen.
7. Sie rotten sich zusammen und verstecken sich; sie beobachten jeden meiner Schritte und hoffen auf meine Seele.
8. Umsonst sei ihr Entrinnen; im Zorn stürz’ die Nationen, Gott!
9. Meine Wanderungen hast Du gezählt; sammle meine Tränen in Deinen Schlauch; sie sind doch von Dir gezählt.
10. Wenn meine Feinde sich an dem Tag zurückziehen, an dem ich aufschreie; dann weiß ich, dass Gott mit mir ist.
11. Gottes Wort rühme ich, am Ewigen rühme ich das Wort.
12. Gott vertraue ich; ich fürchte mich nicht. Was soll schon ein Mensch mir antun?
13. Auf mir, Gott, sind die Gelübde an Dich; zahlen will ich Dir mit Dankopfern.
14. Denn meine Seele hast Du vor dem Tod gerettet und auch meine Füße vor dem Straucheln, um vor Gott im Licht des Lebens zu wandeln.

Miriam Magall war eine deutsch-israelische Publizistin. Für Chabad Berlin hat sie in den Jahren von 2014 bis kurz vor ihrem Tod 2017 den Siddur Tehillat Haschem und die Tehillim Ohel Josef Jizchak in modernem Deutsch übersetzt. Die Tehillim sind käuflich bei Chabad Berlin erhältlich.

Psalm 57
Diesen Psalm verfasste David, als er sich vor Saul in einer Höhle versteckte und sich in großer Gefahr befand. So wie Jakob, als er sich Esau stellte, betete auch David darum, dass er weder getötet würde, noch dass er gezwungen wäre zu töten. Aufgrund seines Vertrauens in G-tt tat G-tt Wunder, um ihn zu retten.
1. Dem Sangmeister, eine Bitte, nicht vertilgt zu werden. Von David, ein Michtam, als er vor Saul in die Höhle flüchtete.
2. Sei mir gnädig, Gott! Sei mir gnädig! Denn bei Dir sucht meine Seele Zuflucht, und im Schatten Deiner Schwingen suche ich Zuflucht, bis das Verderben vorüber ist.
3. Ich rufe Gott an, den Höchsten, Gott, der über mich beschließt.
4. Er schickt vom Himmel, und Er rettet mich auch vor dem, der mir nachstellt. Sela. Er schickt Seine Güte und Seine Wahrheit.
5. Meine Seele ist inmitten von Löwen, ich liege unter feurigen Männern; ihre Zähne sind Speere und Pfeile, und ihre Zunge ist ein scharfes Schwert.
6. Erhebe Dich über dem Himmel, Gott, über der ganzen Erde sei Deine Ehre.
7. Ein Netz haben sie vor meinen Schritten ausgelegt; sie krümmten meine Seele; sie gruben eine Grube vor mir, aber fielen [selbst] hinein. Sela.
8. Bereit ist mein Herz, Gott, mein Herz ist bereit; ich will singen und preisen.
9. Erwache, meine Seele! Erwachet, Harfe und Zither! Das Morgengrauen will ich aufwecken.
10. Danken will ich Dir unter den Völkern, mein Herr, Dir singen unter den Nationen.
11. Denn bis in den Himmel groß ist Deine Güte und bis in die Wolken Deine Wahrhaftigkeit.
12. Erhebe Dich über den Himmel, Gott, Deine Ehre sei über der ganzen Erde.

Miriam Magall war eine deutsch-israelische Publizistin. Für Chabad Berlin hat sie in den Jahren von 2014 bis kurz vor ihrem Tod 2017 den Siddur Tehillat Haschem und die Tehillim Ohel Josef Jizchak in modernem Deutsch übersetzt. Die Tehillim sind käuflich bei Chabad Berlin erhältlich.

Psalm 58
Hier bringt David seinen großen Kummer zum Ausdruck, verursacht durch Awner und seine anderen Feinde, die meinen, es sei richtig, dass Saul ihn verfolgt.
1. Dem Sangmeister, eine Bitte, nicht vertilgt zu werden. Von David ein Michtam.
2. Stimmt es, dass ihr wirklich stumm seid, [statt] Gerechtigkeit zu sprechen? [Statt] die Menschenkinder aufrichtig zu richten?
3. Selbst mit euren Herzen bringt ihr Unrecht über das Land, rechtfertigt ihr die Gewalt eurer Hände.
4. Die Frevler sind vom Mutterleib an entfremdet; von Geburt an weichen die, die Lügen sagen, ab.
5. Sie haben Gift wie das Gift einer Schlange; wie eine taube Kobra, die ihr Ohr verschließt,
6. um nicht auf die Stimme der Beschwörer, des geschickten Geisterbanners zu hören.
7. Gott, zerstör’ ihnen die Zähne in ihrem Mund; Ewiger, reiß’ den jungen Löwen die Hauer aus!
8. Lass sie dahinschmelzen wie Wasser und verschwinden; wenn Er Seine Pfeile spannt, mögen sie zerbröckeln.
9. Wie die Schnecke zerfließt, möge er vergehen, [wie] die Fehlgeburt einer Frau, die nie die Sonne gesehen hat.
10. Noch bevor euer Gestrüpp die Dornen ahnt, wird Er sie hinwegfegen, wie jemand, der [sie] mit Kraft und Zorn [ausreißt].
11. Der Gerechte freut sich, denn er sieht die Rache; seine Füße badet er im Blut des Frevlers.
12. Und der Mensch sagt: „Ja, es gibt eine Frucht für den Gerechten; ja, es gibt einen richtenden Gott auf der Erde.“

Miriam Magall war eine deutsch-israelische Publizistin. Für Chabad Berlin hat sie in den Jahren von 2014 bis kurz vor ihrem Tod 2017 den Siddur Tehillat Haschem und die Tehillim Ohel Josef Jizchak in modernem Deutsch übersetzt. Die Tehillim sind käuflich bei Chabad Berlin erhältlich.

Psalm 59
Dieser Psalm berichtet von dem großen Wunder, das David widerfuhr, als er, unbemerkt von den Wachen, der Gefahr durch einen Sprung durch ein Fenster entkam. Seine Gebete und Bitten sowie sein Flehen sind hier festgehalten.
1. Dem Sangmeister, eine Bitte, nicht vertilgt zu werden. Von David ein Michtam, als Saul [Männer] schickte und sie das Haus bewachten, um ihn zu töten.
2. Rette mich vor meinen Feinden, mein Gott, hebe mich über jene, die sich gegen mich erheben.
3. Rette mich vor Übeltätern, und vor den Blutmenschen erlöse mich!
4. Denn sieh’, sie warten im Hinterhalt auf meine Seele, es rotten sich Unverschämte gegen mich zusammen, nicht wegen meiner Missetaten und nicht wegen meiner Vergehen, Ewiger.
5. Ohne jede Missetat [meinerseits] stürmen sie an und bereiten sich vor. Wach’ auf zu mir, und sieh’!
6. Du, Ewiger, Gott der Heerscharen, Gott Israels, wach’ auf, um alle Völker zur Verantwortung zu ziehen; begnadige nicht die Verräter und Übeltäter! Sela.
7. Sie kehren am Abend zurück, heulen wie Hunde und umkreisen die Stadt.
8. Siehe, sie sprudeln mit ihren Mündern, Schwerter sind in ihren Lippen, denn [sie sprechen]: „Wer hört’s?“
9. Du aber, Ewiger, lachst über sie; spottest aller Völker.
10. Wegen seiner Macht warte ich auf Dich, denn Gott ist meine Zuflucht.
11. Gott meiner Güte, Er kommt mir entgegen; Gott sieht meine Lästerer.
12. Töte sie nicht, damit mein Volk nicht vergisst; treib’ sie umher mit Deiner Macht, und wirf sie nieder, unser Schild, mein Herr;
13. wegen der Sünde ihres Mundes, des Wortes ihrer Lippen mögen sie verstrickt sein in ihrem Hochmut und ihrer Lüge, die sie erzählen.
14. Vernichte sie im Zorn, vernichte sie, und sie sind nicht mehr, und sie werden wissen, dass Gott in Jakob herrscht, bis an die Enden der Erde. Sela.
15. Und sie kehren am Abend zurück, heulen wie Hunde und umkreisen die Stadt.
16. Sie wandern umher um zu essen; wenn sie nicht satt werden, rasten sie.
17. Ich aber will von Deiner Macht singen und frohlocken am Morgen über Deine Güte, denn Du warst mir eine Zuflucht und Festung am Tag meiner Bedrängnis.
18. Du bist meine Stärke, Dich will ich preisen, denn Gott ist meine Zuflucht, meine Stütze, der Gott meiner Güte.

Miriam Magall war eine deutsch-israelische Publizistin. Für Chabad Berlin hat sie in den Jahren von 2014 bis kurz vor ihrem Tod 2017 den Siddur Tehillat Haschem und die Tehillim Ohel Josef Jizchak in modernem Deutsch übersetzt. Die Tehillim sind käuflich bei Chabad Berlin erhältlich.


Tehilllim Ohel Yoseph Yitzchok, published and copyright by Kehot Publication Society.
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Die Parascha
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