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Daily Tehillim - Psalms

Kapitel 29-34

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Psalm 29
In diesem Psalm kommt der Name G-ttes achtzehn Mal vor; dementsprechend führten unsere Weisen die „achtzehn Segenssprüche“ (die Amida) ein. Diesen Psalm kann man als einen Hinweis auf das Geschenk der Tora und das Einsammeln der Verbannten interpretieren.
1. Ein Psalm von David. Gebt dem Ewigen, Kinder der Mächtigen, gebt dem Ewigen Ehre und Stärke.
2. Gebt dem Ewigen die Ehre Seines Namens; beugt euch nieder vor dem Ewigen in strahlender Heiligkeit.
3. Die Stimme des Ewigen ist über den Wassern, der Gott der Herrlichkeit donnert; der Ewige ist über den mächtigen Wassern.
4. Die Stimme des Ewigen ertönt mit Macht; die Stimme des Ewigen ertönt mit Majestät.
5. Die Stimme des Ewigen zerschlägt die Zedern; der Ewige zertrümmert die Zedern des Libanons.
6. Er lässt sie hüpfen wie ein Kalb, Libanon und Sirion wie einen jungen, wilden Stier.
7. Die Stimme des Ewigen wirft feurige Flammen.
8. Die Stimme des Ewigen macht die Wüste erbeben; erbeben macht der Ewige die Wüste von Kadesch.
9. Die Stimme des Ewigen bringt die Hirschkühe zum Kalben und entblättert die Wälder, und in Seinem Heiligtum verkünden alle Seine Herrlichkeit.
10. Der Ewige thronte [als König] bei der Flut; der Ewige wird als König für immer thronen.
11. Der Ewige gibt Seinem Volk Macht; der Ewige segnet Sein Volk mit Frieden.

Miriam Magall war eine deutsch-israelische Publizistin. Für Chabad Berlin hat sie in den Jahren von 2014 bis kurz vor ihrem Tod 2017 den Siddur Tehillat Haschem und die Tehillim Ohel Josef Jizchak in modernem Deutsch übersetzt. Die Tehillim sind käuflich bei Chabad Berlin erhältlich.

Psalm 30
Dieser Psalm lehrt, dass wir nicht betrübt sein sollen, wenn G-tt uns in dieser Welt Leid beschert, denn nur Leid befähigt uns zum Eintritt in die kommende Welt. Selbst ein Mensch von hoher geistiger Stellung sollte sich bewusst sein, dass diese nicht von Dauer ist, sondern, wie auch alles andere, in G-ttes Hand liegt.
1. Ein Psalm, ein Lied bei der Einweihung des Tempels, von David.
2. Ich erhebe Dich, Ewiger, denn Du hast mich aufgehoben und ließest es nicht zu, dass meine Feinde über mich jubeln.
3. Ewiger, mein Gott, zu Dir habe ich geschrien, und Du hast mich geheilt.
4. Ewiger, meine Seele hast Du aus der Unterwelt heraufgeholt; Du hast mich am Leben erhalten, damit ich nicht in die Grube hinabfahre.
5. Singt dem Ewigen, ihr Seine Frommen, und dankt Seinem heiligen Namen.
6. Denn Sein Zorn währt nur für einen Augenblick; ist Er aber wohlwollend, gibt es [langes] Leben; wer sich des Nachts mit Weinen legt, wird am Morgen Freude haben.
7. In meiner Sicherheit dachte ich: „Nie werde ich wanken.“
8. Ewiger, dank Deiner Gunst steht mein Berg fest; als Du Dein Antlitz verbargst, war ich erschrocken.
9. Ich rief zu Dir, Ewiger, und ich flehte meinen Herrn an:
10. Welcher Gewinn ist in meinem Tod, in meinem Versinken im Grab? Kann Staub Dich rühmen? Kann er Deine Wahrheit verkünden?
11. Ewiger, erhör’ mich und sei mir gnädig; Ewiger, sei mir eine Hilfe.
12. Meine Trauer hast Du in Tanz verwandelt; [die Bänder] meines Sackleinens hast Du gelockert und mich mit Freude gegürtet.
13. Deshalb wird meine Seele Dir singen und nicht stumm sein; Ewiger, mein Gott, Dir will ich für immer danken.

Miriam Magall war eine deutsch-israelische Publizistin. Für Chabad Berlin hat sie in den Jahren von 2014 bis kurz vor ihrem Tod 2017 den Siddur Tehillat Haschem und die Tehillim Ohel Josef Jizchak in modernem Deutsch übersetzt. Die Tehillim sind käuflich bei Chabad Berlin erhältlich.

Psalm 31
Als David diesen Psalm verfasste, floh er vor Saul, in dessen Augen er ein Aufsässiger war, und er vertraute dem Ewigen. Hier empfiehlt er jedem Menschen, nur G-tt zu vertrauen.
1. Dem Sangmeister, ein Psalm von David.
2. Bei Dir, Ewiger, habe ich Zuflucht gefunden; möge ich nie zu Schanden werden; rette mich in Deiner Gerechtigkeit.
3. Wende mir Dein Ohr zu, rette mich schnell; sei mir ein Fels der Zuflucht, eine Festung meiner Rettung.
4. Denn mein Fels und meine Burg bist Du, und um Deines Namens willen führe mich und leite mich.
5. Befreie mich aus diesem Netz, das für mich ausgelegt wurde, denn Du bist meine Zufluchtsstätte.
6. Deiner Hand vertraue ich meine Seele an; Du erlöst mich, Ewiger, Gott der Wahrheit.
7. Ich hasse, die an Nichtigem festhalten, ich aber vertraue dem Ewigen.
8. Ich jubele und freue mich in Deiner Gnade, Du, der mein Elend gesehen hat und von der Bedrängnis meiner Seele weiß.
9. Du hast mich nicht der Hand des Feindes ausgeliefert; meinen Fuß hast Du auf geräumigen Boden gestellt.
10. Rette mich, Ewiger, denn Kummer bedrängt mich, mein Auge schwindet in Gram, meine Seele und mein Bauch.
11. Denn mein Leben vergeht in Kummer, meine Jahre in Seufzen, meine Kraft versagt, und meine Knochen faulen.
12. Meiner Gegner wegen bin ich zur Schmach, mehr noch, ein Schrecken für meine Nachbarn und Freunde geworden; wer mich draußen sieht, flieht.
13. Vergessen bin ich, wie ein Toter, aus dem Herzen meiner Nächsten; ich bin wie ein verlorenes Gefäß.
14. Denn ich höre die böse Nachrede vieler, das Grauen ringsum, wie sie sich zusammen beratschlagen gegen mich, um mir das Leben zu nehmen.
15. Aber in Dich habe ich mein Vertrauen gesetzt, Ewiger, sage: Du bist mein Gott.
16. In Deiner Hand liegen meine Zeiten, rette mich aus der Hand meiner Feinde und Verfolger!
17. Lass Dein Angesicht leuchten auf Deinen Diener; in Deiner Güte rette mich.
18. Ewiger, lass mich nicht zuschanden werden, denn ich habe Dich angerufen; mögen die Frevler beschämt werden; lass sie in der Unterwelt verstummen!
19. Mögen die Lippen der Lüge, die trotzig und verächtlich gegen den Gerechten sprechen, bald verstummen.
20. Wie groß ist Dein Gutes, das Du für jene, die Dich fürchten, verborgen hast; gehandelt hast Du für jene, die bei Dir Zuflucht suchen gegen die Menschen.
21. Verbirg sie im Schutz Deines Angesichts vor der Hochmut des Menschen, birg sie in einer Hütte vor streitsüchtigen Zungen!
22. Gesegnet sei der Ewige, denn Er hat mir wunderbar Seine Gnade in der belagerten Stadt erwiesen.
23. Und ich sagte in meiner Angst: „Von Deinen Augen bin ich abgeschnitten!“ Aber Du hast meine flehende Stimme gehört, als ich Dich anrief.
24. Liebt den Ewigen, alle Seine Frommen! Treue bewahrt der Ewige und vergilt dem, der übermütig handelt.
25. Seid stark und euer Herz sei gefestigt, alle, die ihre Hoffnung in den Ewigen setzen.

Miriam Magall war eine deutsch-israelische Publizistin. Für Chabad Berlin hat sie in den Jahren von 2014 bis kurz vor ihrem Tod 2017 den Siddur Tehillat Haschem und die Tehillim Ohel Josef Jizchak in modernem Deutsch übersetzt. Die Tehillim sind käuflich bei Chabad Berlin erhältlich.

Psalm 32
Dieser Psalm handelt vom Vergeben der Sünden und vom Glück des Menschen, der bereut und sich voll zu G-tt bekennt.
1. Von David, ein Maskil. Glücklich ist der, dessen Vergehen vergeben, dessen Sünde zugedeckt wird.
2. Glücklich ist der Mensch, dem der Ewige seine Übertretung nicht anrechnet, und in dessen Wesen kein Trug ist.
3. Denn während ich schweige, nutzen sich meine Knochen ab, weil ich den ganzen Tag lang klage.
4. Denn am Tag wie in der Nacht liegt Deine Hand schwer auf mir, vernichtet wird mein Mark durch die Dürre des Sommers. Sela.
5. Meine Sünde bekenne ich Dir, meine Schuld verdecke ich nicht. Ich sage: „Meine Vergehen gestehe ich dem Ewigen“, und Du vergibst immer die Schuld meiner Vergehen.
6. Deshalb bete jeder Fromme zu Dir zu der Zeit, wo Du zu finden bist; ja, der Strom vielen Wassers gelangt nicht zu ihm.
7. Du bist mein Schutz; rette mich vor Bedrängnis; umgib mich immer mit Liedern der Rettung.
8. Ich will dich aufklären und dir diesen Weg zeigen, den du gehen sollst; dir raten und Mein Auge auf dich haben.
9. Seid nicht wie ein Pferd, ein Maulesel, der nichts versteht; geschmückt mit Zaum und mit Zügel, ist es zu zügeln, damit es dir nicht zu nahe kommt.
10. Viele Schmerzen hat der Frevler; aber wer dem Ewigen vertraut, ist von Güte umgeben.
11. Freut euch im Ewigen, und jubelt, Gerechte! Jubelt alle, die aufrechten Herzens sind.

Miriam Magall war eine deutsch-israelische Publizistin. Für Chabad Berlin hat sie in den Jahren von 2014 bis kurz vor ihrem Tod 2017 den Siddur Tehillat Haschem und die Tehillim Ohel Josef Jizchak in modernem Deutsch übersetzt. Die Tehillim sind käuflich bei Chabad Berlin erhältlich.

Psalm 33
Dieser Psalm lehrt die Gerechten und Aufrechten, G-tt zu rühmen. Denn je mehr man von der Weisheit der Tora versteht, desto mehr sollte man dem Ewigen danken, weil man dann Seine Größe umso besser versteht.
1. Singt fröhlich dem Ewigen, ihr Gerechten; den Aufrechten ziemt der Lobgesang.
2. Preist den Ewigen mit einer Harfe; spielt Ihm auf mit einer zehnsaitigen Leier.
3. Singt Ihm ein neues Lied; spielt gut im Jubel.
4. Denn das Wort des Ewigen ist gerecht; all Seine Taten geschehen in Treue.
5. Er liebt Rechtschaffenheit und Gerechtigkeit; die Güte des Ewigen füllt die Erde.
6. Durch das Wort des Ewigen wurden die Himmel gemacht und durch den Odem aus Seinem Mund all ihr Schar.
7. Er sammelt die Wasser des Meeres gleich einem Berg; die Tiefen verstaut Er in Gewölben.
8. Die ganze Erde fürchte den Ewigen; alle Bewohner der Welt müssen vor Ihm erzittern.
9. Denn Er sprach, und es entstand; Er befahl, und es bestand.
10. Der Ewige hat den Rat der Völker gestört; die Pläne der Nationen hat Er vereitelt.
11. Der Rat des Ewigen besteht für immer, die Gedanken Seines Herzens durch alle Generationen.
12. Glücklich das Volk, dessen Gott der Ewige ist, die Nation, die Er als ein Erbe für Sich erwählte.
13. Der Ewige schaut hinunter vom Himmel; Er sieht die ganze Menschheit.
14. Von Seiner Wohnstätte aus beobachtet Er aufmerksam alle Erdbewohner.
15. Er ist es, der ihrer aller Herzen formt, all ihre Taten wahrnimmt.
16. Nicht durch ein großes Heer wird ein König gerettet; nicht durch große Stärke wird ein Held befreit.
17. Ein Pferd ist ein falscher Garant für den Sieg; trotz seiner großen Kraft bietet es keinen Ausweg.
18. Das Auge des Ewigen aber ist auf jene gerichtet, die Ihn fürchten; auf jene, die auf Seine Güte hoffen,
19. ihre Seele vom Tod zu retten und sie bei einer Hungersnot zu erhalten.
20. Unsere Seele sehnt sich nach dem Ewigen; Er ist unser Beistand und unser Schild.
21. Denn unser Herz wird sich an Ihm freuen, denn unser Vertrauen haben wir in Seinen heiligen Namen gesetzt.
22. Deine Güte, Ewiger, sei über uns, so wie wir unsere Hoffnung in Dich setzen.

Miriam Magall war eine deutsch-israelische Publizistin. Für Chabad Berlin hat sie in den Jahren von 2014 bis kurz vor ihrem Tod 2017 den Siddur Tehillat Haschem und die Tehillim Ohel Josef Jizchak in modernem Deutsch übersetzt. Die Tehillim sind käuflich bei Chabad Berlin erhältlich.

Psalm 34
Dieser Psalm berichtet von Davids Aufenthalt im Palast des Achisch, des Bruders Goliats, als er sich in großer Gefahr befand. David führte sich wie ein Verrückter auf, ließ Speichel in seinen Bart tropfen und schrieb an die Türen: „Achisch, König von Gath, schuldet mir einhunderttausend Goldmünzen“, was dazu führte, dass Achisch ihn aus dem Palast warf. In seiner Freude verfasste David diesen Psalm, in dem die Anfangswörter der (hebräischen) Verse alphabetisch angeordnet sind.
1. Von David, als er seinen Verstand verstellte vor Awimelech, der ihn forttrieb, und er ging.
2. Loben will ich den Ewigen zu jeder Zeit; Sein Lob ist stets in meinem Mund.
3. Meine Seele rühmt sich im Ewigen; hören sollen es die Gebeugten und sich freuen.
4. Erhebt den Ewigen mit mir, und lasst uns zusammen Seinen Namen preisen.
5. Ich suchte den Ewigen, und Er hat mich erhört und mich von allen meinen Ängsten befreit.
6. Wer zu Ihm aufblickt, leuchtet; ihre Gesichter werden nie gedemütigt.
7. Dieser Arme rief Ihn an, und der Ewige hörte und befreite ihn von allen seinen Leiden.
8. Der Engel des Ewigen lagert rund um jene, die Ihn fürchten, und rettet sie.
9. Kostet und seht, dass der Ewige gut ist; glücklich der Mensch, der Ihm vertraut.
10. Fürchtet den Ewigen, ihr Seine Heiligen, denn wer Ihn fürchtet, dem wird es an nichts fehlen.
11. Junge Löwen darben und hungern, wer aber den Ewigen sucht, entbehrt nichts vom Guten.
12. Kommt her, Kinder, hört auf mich; die Furcht des Ewigen will ich euch lehren.
13. Wo ist der Mensch, der Leben begehrt, der ein langes Leben liebt, in dem er Gutes erfährt?
14. Hüte deine Zunge vor Bösem, und deine Lippen vor trügerischer Rede.
15. Wende dich ab vom Bösen, und tue Gutes, suche Frieden und verfolge ihn.
16. Die Augen des Ewigen sind auf die Gerechten gerichtet und Seine Ohren auf ihr Schreien.
17. Der Zorn des Ewigen trifft die Bösewichte, um die Erinnerung an sie von der Erde zu tilgen.
18. Wenn sie aber [bereuen und] aufschreien, dann hört es der Ewige und rettet sie aus allen ihren Nöten.
19. Der Ewige ist den gebrochenen Herzen nahe und befreit jene mit einem niedergeschlagenen Geist.
20. Viel sind die Leiden eines gerechten Menschen, der Ewige aber rettet ihn aus allen.
21. Er schützt seine Knochen, kein einziger davon ist gebrochen.
22. Böses bringt den Tod über den Bösewicht, und die Feinde der Gerechten werden verdammt.
23. Der Ewige erlöst die Seele Seiner Diener, und alle, die Zuflucht in Ihm suchen, werden nicht schuldig werden.

Miriam Magall war eine deutsch-israelische Publizistin. Für Chabad Berlin hat sie in den Jahren von 2014 bis kurz vor ihrem Tod 2017 den Siddur Tehillat Haschem und die Tehillim Ohel Josef Jizchak in modernem Deutsch übersetzt. Die Tehillim sind käuflich bei Chabad Berlin erhältlich.


Tehilllim Ohel Yoseph Yitzchok, published and copyright by Kehot Publication Society.
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