Aus diesem Grund wurde gesagt: „Besser eine Stunde der Umkehr und guten Taten in dieser Welt als das gesamte Leben der künftigen Welt.“1 In der künftigen Welt genießt man vom Abglanz der Gegenwart G‑ttes2, dies ist der Genuss des Begreifens. Keinerlei Geschöpf, nicht einmal aus den Oberen Sphären, ist in der Lage, mehr als einen Abglanz vom Licht G‑ttes zu begreifen. Deshalb wird der Begriff „Abglanz der Gegenwart G‑ttes“ verwendet. Den H.g.s.E. in Seiner Essenz dagegen kann keinerlei Gedanke erfassen, außer der Mensch erfasst und kleidet sich in die Tora und ihre Gebote – dann findet tatsächlich Erfassung des H.g.s.E. und gewissermaßen Gewandung in Ihn statt, denn die Tora und der H.g.s.E. sind eins.

Obwohl die Tora in niedrige, materielle Dinge gekleidet ist, ist das, als Gleichnis, wie ein Mensch, der den König umarmt: Es besteht kein Unterschied in der Qualität seiner Nähe und Haftung an den König, ob er den König umarmt, wenn dieser in ein einziges Gewand oder in mehrere Gewänder gekleidet ist, da sich der Körper des Königs in ihnen befindet. Gleiches gilt, wenn der König jemanden mit seinem Arm umarmt, sollte dieser auch in seine Kleider gehüllt sein. Wie geschrieben steht: „Und Seine Rechte umarmt mich“3 – eine Anspielung auf die Tora, die mit G‑ttes rechter Hand gegeben wurde4, denn [Tora] entspricht den Aspekten Chessed und „Wasser“5.