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Donnerstag 23. Mai 2019

Halachische Zeiten (Smanim)
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Lag BaOmer (33. Tag des Omer) - Hod schebeHod
Jüdische Geschichte

In den Wochen zwischen Pessach und Schawuot starben 24'000 Schüler von Rabbi Akiba – der Talmud sagt hierüber, dass dieses deswegen geschah, da sie sich gegenseitig nicht respektierten.
Das Ende der Plage am 18.Ijar - dem 33. Tag des Omer-Zählens oder “Lag BaOmer” - ist einer der Gründe diesen Tag zu feiern.

Rabbi Schimon bar Jochai (“Rashbi”) war der führende Schüler Rabbi Akibas und einer der bedeutendsten Tana'im, deren Lehren in der Mischna gesammelt wurden. Er war auch der Erste, der die mystische Dimension der Tora, bekannt als “Kabbala”, öffentlich lehrte und ist zudem noch der Autor des grundlegenden Werkes der Kabbala, dem Sohar. Für 13 Jahre versteckte sich Rabbi Schimon vor den Römern, deren Herrschaft er kritisierte. An dem Tag seines Todes – dem 18. Ijar, dem 33. Tag des Omer-Zählens – versammelte Rabbi Schimon bar Jochai seine Schüler und offenbarte viele der tiefsten Geheimnisse der G”ttlichen Weisheit, und wies sie an, diesen Tag als “Tag meiner Freude” zu begehen.

Rabbi Mosche Isserles (“Rama”) von Krakau (1525-1573), der Autor der Hagga'ot zu Rabbi Josef Caros Schulchan Aruch und uneingeschränkte halachische Autorität der aschkenasischen Juden, verstarb an diesem Tag.

Die Juden von Ettingen, Schweiz wurden nach einer falschen Beschuldigung der Blutsünde freigesprochen. Die lokale Jüdische Gemeinde feiert diesen Tag als ihre lokales „Purim“ für diesen Freispruch.

Die Israel Defense Forces (IDF) – die israelische Armee – wurde an Lag BaOmer im Jahre 1949 gegründet. Die IDF besteht aus verschiedenen Abteilungen, der Armee, der Luftwaffe und der Marine. Ihre Hauptaufgaben bestehen in der Verteidigung von Israel, der Sicherung der Grenzen und die Souveränität des Staates zu gewährleisten.

Die Hurva Synagoge, welche sich im jüdischen Teil der Altstadt von Jerusalem befindet, wurde durch die arabische Legion von Jordanien in dem Kampf und die Altstadt im Jahre 1948 zerstört.

Die Synagoge wurde von Schülern und Anhängern des Rabbi R. Elija (dem Wilnaer Gaon) gebaut, welcher von Litauen im Jahre 1864 nach Israel immigrierte. Die Synagoge wurde auf den Ruinen der Synagoge erbaut, welche von Rabbi Juda Chassid (Segal) und seinen Anhängern im Jahre 1700 erbaut, aber durch den arabischen Mob in 1721 wieder zerstört wurde. Die Synagoge wurde deshalb nach seinem Erbauer als die „Hurvat Rabbi Juda haChassid“ benannt. (Hurva übersetzt in Deutsch bedeutet Ruine)

Gesetze und Bräuche

Lag BaOmer, der 33. Tag des Omer-Zählens, feiert das Ende der Plage unter Rabbi Akibas Schülern, und den Aufstieg der Seele Rabbi Schimon bar Jochais. Die Trauerpraktiken der Omer-Periode werden unterbrochen, weswegen auch viele 3-jährigen Jungen an diesem Tag ihren ersten Haarschnitt erhalten. Viele besuchen das Grab von Rabbi Schimon bar Jochai in Meron, im Norden Israels. Andere unternehmen an diesem Tag Ausflüge und entzünden Lagerfeuer; Kinder spielen mit Pfeil und Bogen und erinnern somit daran, dass “während der Lebenszeit von Rabbi Schimon der Regenbogen nicht gesehen wurde.”

Der Lubawitscher Rebbe initiierte die Organisation von festlichen Umzügen als Zeichen der jüdischen Einheit an Lag BaOmer und einer Vielzahl von Anlässen. Er richtete sein Augenmerk darauf, dass die Umzüge, an denen tausenden Kinder und ihre Lehrer teilnahmen, nahe seinem Hauptquartier in Brooklyn stattfanden.

Morgen ist der vierunddreißigste Tag des Omer-Zählens, entsprechend dem jüdischen Kalender. Der Tag beginnt mit dem vorhergehenden Abend, so dass das Omer für morgen mit Einbruch der heutigen Nacht gezählt werden kann.

“Heute sind es vierunddreißig Tage, das sind vier Wochen und sechs Tage des Omer(-Zählens).”

(Wenn man es nicht ermöglichen kann das Omer während der Nacht zu zählen, so kann man dies am folgenden Tag, bis zum Einbruch der Nacht, nachholen, allerdings ohne die entsprechende Bracha).

Link:
Wie zählt man den Omer?