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Dienstag 8. Oktober 2019

Halachische Zeiten (Smanim)
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Gesetze und Bräuche

In den frühen Morgenstunden des Tages vor Jom Kippur wird die Kapparot-Zeremonie durchgeführt. Wir nehmen ein lebendiges Hühnchen (einen Hahn für einen Mann und eine Henne für eine Frau) und lassen es dreimal über unseren Köpfen Kreisen. Wir sagen:
"This is my replacement, this is my exchange, this is my atonement; this fowl shall go to its death, and I shall go to a long, good and peaceful life." The fowl is then slaughtered in accordance with halachic procedure, at which time we contemplate that this is a fate we ourselves would deserve, G-d forbid, for our failings and iniquities. The value of the fowl is given to the poor, and its meat eaten in the Yom Kippur meal; some give the fowl itself to the poor. (A alternate custom is to perform the rite only with money, reciting the prescribed verses and giving the money to charity. Kaparot can also be preformed in the preceding days, during the "Ten Days of Repentance").

Der Tag vor Jom Kippur ist ein Jom Tow, ein Feiertag; wir sind bereit in dem großen Gerichtssaal für die Taten des vergangenen Jahres gerichtet zu werden, wir sind sicher, dass G-tt ein gnädiger Richter ist und er uns für ein Jahr des Lebens, der Gesundheit und des Wohlstands einschreiben wird. Zwei festliche Mahlzeiten werden gegessen – eine am Mittag und eine vor dem Fasten, welches vor Sonnenuntergang beginnt. Im Talmud heißt es: “Wer am 9. [Tischrei] isst und trinkt, dem wird es angerechnet, als hätte er sowohl am 9., als auch am 10. gefastet."

Sowohl Männer, als auch Frauen, tauchen in der Mikwe unter, um einen besonderen Zustand der Reinheit zu erreichen, bevor sie in den heiligen Tag eintreten.

Es ist ein Brauch jemanden an diesem Tag nach Lekach (süße Kuchen – stellvertretend für ein süßes Jahr) zu fragen und diese zu erhalten, üblicherweise ist dies der Mentor oder sind es die Eltern. Einer der Gründe für diesen Brauch ist, dass es entschieden wird, dass wir, G-tt behüte, auf Almosen angewiesen sein werden, dies sollte bereits damit abgegolten werden, indem wir nach nunmehr nach Essen fragen. Der Lubawitscher Rebbe führt eine tiefere Einsicht an: “das fragen nach Lekach“, am Abend von Jom Kippur, verstärkt das Bewusstsein, dass alle Nahrung, die wir das Jahr über erhalten, auch diejenige, die wir uns selbst „verdienen“, in Wahrheit ein Geschenk vom Allmächtigen ist, entsprechend unseren täglichen Bitten „Er, der die ganze Welt mit Seiner Güte, mit Anstand, Wohlwollen und Mitleid ernährt.“

Weitere Bräuche für den Abend des Jom Kippur sind das symbolische Erhalten von Malkut, als Sühne für die eigenen Verfehlungen, das Lesen des „Al Chet“ Sünden-Bekenntnisses (nach Mincha und bei Sonnenuntergang) und das Entzünden einer 26-Stunden Kerze, die für die Dauer des ganzen Jom Kippur brennen wird.

Jom Kippur, der heiligste Tag des Jahres, beginnt an diesem mit dem Sonnenuntergang. Das Fasten, das wesentliche Merkmal von Jom Kippur, beginnt mit dem Sonnenuntergang und endet morgen Abend, mit dem Einbruch der Nacht (die Zeitspanne umfasst ungefähr 26 Stunden), während dieser Zeit essen und trinken wir nicht, dem biblischen Gebot (Wajikra 16:29; siehe auch „Festliche Mahlzeiten“ weiter oben) folgend.

Weitere Charakteristika zu Jom Kippur finden Sie in den Gesetzen und Bräuchen des morgigen Tages, 10. Tischrei.

Das erste der fünf Gebete zu Jom Kippur beginnt mit dem Kol Nidrei Gebet, und wird in der Synagoge Heute Abend, mit dem Einbruch der Nacht gesagt, zu Beginn dieses heiligen Tages.

Mehr zu Jom Kippur erfahren sie bei den Gesetzen und Bräuchen des morgigen Tages, 10 Tischrei.

Die zehn Tage, beginnend an Rosch Haschana und endend an Jom Kippur, sind bekannt als die „zehn Tage der Umkehr“; unsere Weisen sagen, dass dies die Zeit ist, von der der Prophet spricht, wenn er erklärt (Jeschajahu 55:6) „Suche G-tt, wenn Er zu finden ist; rufe zu Ihm, wenn Er nah ist.“ Psalm 130, Awinu Malkeinu und andere besondere Abschnitte werden, während diesen Tagen, in unsere tägliche Gebete eingefügt.

Der Baal Schem Tow etablierte den Brauch jeden Tag drei zusätzliche Psalmen zu rezitieren, vom 1. Elul bis Jom Kippur (an Jom Kippur werden die verbleibenden 36 Psalmen rezitiert, womit das ganze Buch der Psalmen komplettiert wird).

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Die Spezielle Tehillim Aufstellung erhalten Sie hier