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Mittwoch 26. September 2012

Halachische Zeiten (Smanim)
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Jom Kippur
Jüdische Geschichte

Am 10. Tischrei wurde Rebekka (1677-1556 BCE), Frau von Jizchak, Mutter von Jaakow und Esav und eine von vier Matriachen von Israel, geboren.

Am 10. Tischrei des Jahres 2449 nach der Schöpfung, 82 Tage nachdem das Volk Israel dem neu geschlossenen Bund mit G-tt, durch das Anbeten des „goldenen Kalbes“, untreu wurde, stieg Moses weitere 40 Tage auf dem Berg Sinai. Dort bat er um die Gunst der Juden. G-tt verzieh dem Volk Israel mit seinem ganzen Herzen und sagte zu Moses: "Ich habe ihnen vergeben, wie du gebeten hast" und übergab ihm die zweiten paar Tafeln. Dieser Tag wurde zu einem Tag der Sühne, Vergebung und Tschuwa (Rückkehr) für alle Generationen.

Gesetze und Bräuche

Jom Kippur ist der heiligst Tag des Jahres – der Tag, an welchem wir G-tt und dem wesentlichen Kern unserer Seelen am nächsten kommen – „An diesem Tag wird Er euch vergeben, euch reinigen, so dass ihr vor G-tt von all euren Sünden gereinigt seid“ (Wajikra 16:30).

Für 26 Stunden, von einigen Minuten vor Sonnenuntergang am 9. Tischrei bis zum Einbruch der Nacht am 10. Tischrei, „plagen wir unsere Seelen“: wir essen und trinken nicht, waschen und salben unsere Körper nicht, tragen keine ledernen Schuhe und vollziehen keine ehelichen Beziehungen.

Als der heilige Tempel in Jerusalem stand, schloss der Jom Kippur G-ttesdienst den Eintritt des Hohepriesters in das „Allerheiligste“, wo er die Ketoret darbrachte – dies ist der einzigste Zeitpunkt, an dem jemand die innerste Kammer des Tempels betrat – und das Bescheiden des Schicksals von zwei Ziegen, wovon eine G-tt geopfert wird und die andere die Sünden Israels in die Wüste trägt. Heute verbringen wir den Tag in der Synagoge, gekleidet in ein weißes Kleidungsstück, genannt Kittel, den Engeln, die bar ohne jede Sünde sind, ähnelnd und um die Gedanken zur Umkehr zu erwecken, indem wir uns an den Tag unseres Todes erinnern. Im Verlaufe des Tages gibt es fünf Gebete: Maariw, mit dem Kol Nidrei Gebet, am Abend von Jom Kippur; Schacharit; Mussaf, welches eine detaillierte Darstellung des Tempeldienstes enthält; Mincha, wobei auch das Buch Jona gelesen wird; und Ne’ila, das Gebet, mit dem „die Tore geschlossen“ werden, zum Sonnenuntergang. Wir sagen das Al Chet Bekenntnis der Sünden zehn Mal, und wir sagen in jedem möglichen Moment Psalmen.

Es ist der schwerwiegendste Tag im Jahr, doch er wird von einem freudigen Unterton durchzogen: einer Freude, die sich in der Spiritualität des Tages offenbart und die sich in dem Vertrauen darauf zeigt, dass G-tt unsere Umkehr annehmen, unsere Sünden vergeben und uns in ein Jahr des Lebens, der Gesundheit und der Freude einschreiben wird. Wenn das abschließende Ne’ila Gebet seinen Höhepunkt in den widerhallenden „Schma Israel … Haschem echad“ erreicht und ein einzelner Ton des Schofar erklingen wird, bricht die Freude in Singen und Tanzen aus (es ist ein Brauch bei Chabad den Niggun, der als „Napoleons Marsch“ bekannt wurde, zu singen), gefolgt von einer festlichen „Nach-Fasten-Mahlzeit“, die den Tag nach Jom Kippur zu einem eigenen Jom Tow werden lässt.

Die zehn Tage, beginnend an Rosch Haschana und endend an Jom Kippur, sind bekannt als die „zehn Tage der Umkehr“; unsere Weisen sagen, dass dies die Zeit ist, von der der Prophet spricht, wenn er erklärt (Jeschajahu 55:6) „Suche G-tt, wenn Er zu finden ist; rufe zu Ihm, wenn Er nah ist.“ Psalm 130, Awinu Malkeinu und andere besondere Abschnitte werden, während diesen Tagen, in unsere tägliche Gebete eingefügt.

Der Baal Schem Tow etablierte den Brauch jeden Tag drei zusätzliche Psalmen zu rezitieren, vom 1. Elul bis Jom Kippur (an Jom Kippur werden die verbleibenden 36 Psalmen rezitiert, womit das ganze Buch der Psalmen komplettiert wird).

Link:
Die Spezielle Tehillim Aufstellung erhalten Sie hier