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Sonntag 19. Mai 2019

Halachische Zeiten (Smanim)
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Pessach Scheni ("Zweites Pessach")
29. Tag des Omer - Chesed schebeHod
Zähle 30 am Abend
Jüdische Geschichte

Ein Jahr nach dem Auszug unterrichtete G”tt das Volk Israel das Pessachopfer am Abend des 14. Nissan darzubringen, und es an dem Abend, über dem Feuer geröstet, zusammen mit Mazzot und bitteren Kräutern zu essen, wie sie es im vorherigen Jahr getan hatten, bevor sie Ägypten verließen.

“Dort waren bestimmte Personen, welche, durch den Kontakt mit dem Körper eines Toten, rituell unrein geworden waren, und deswegen nicht das Pessach-Opfer an diesem Tag vorbereiten konnten.

Sie wandten sich an Moses und Aaron ... und sie sagten: '... Warum sollten wir benachteiligt werden und nicht fähig sein G”ttes Opfer, in seiner Zeit, inmitten der Kinder Israels, darzubringen ?'” (Bamidbar 9).

Als Antwort auf ihre Bitte, führte G”tt den 14. Ijar als ein “zweites Pessach” (Pessach Scheni) ein. Für jeden, dem es nicht möglich war, das Opfer zu seiner festgelegten Zeit, im vorhergehenden Monat, darzubringen. Der Tag repräsentiert in dieser Hinsicht die “zweite Chance”, die durch Teschuwa, die Kraft der Reue und der “Umkehr,” erreicht werden kann. In den Worten von Rabbi Josef Jizhak von Lubawitsch, “Das zweite Pessach bedeutet, dass es niemals einen 'verlorenen Fall' gibt.”

Am 14. Ijar 5365 wurden alle Juden von Bisenz in Österreich ermordet.

Nach dem "Wahlerfolg" der Nazi-Partei in Deutschland im Jahre 1933, verbrannten die Nazis jüdische Bücher an diesem Tag des 14. Ijars öffentlich in allen Städten Deutschlands.

Adolf Eichmann, die Schlüsselfigur in Hitlers „Endlösung der Judenfrage“ wurde an diesem Tag von Agenten des jüdischen Auslandsgeheimdienstes „Mossad“ in Buenos Aires in Argentinien gefangen genommen. Eichmann trug die Verantwortung der europäischen Abtransporte der Juden in die Vernichtungslager. Den Gipfel seiner Karriere wurde im Jahre 1944 in Ungarn erreicht, wo er es zu organisieren schaffte, 400.000 Juden in nur fünf Wochen in die Gaskammern zu schicken.

Nach dem Krieg tauchte Eichmann unter und floh nach Argentinien, wo er unter dem Namen Ricardo Klement über zehn Jahre lebte. Am 11. Mai 1960 fand ihn der israelische Geheimdienst und schmuggelte ihn außer Landes wo im in Jerusalem, Israel der Prozess gemacht wurde. Seine Anklagen lauteten: Verbrechen gegen die Menschlichkeit, Verbrechen gegen die Juden und Kriegsverbrechen.

Während der viermonatigen Verhandlungen wurden über 100 Zeugen angehört die alle einstimmig gegen ihn ausgesagt haben. Eichmann versuchte als Verteidigung anzugeben, dass er nur Anordnungen befolgt habe. „Warum ich,“ fragte er. „Warum nicht die lokalen Polizeiwachleute, tausende von ihnen? Diese wären sofort erschossen worden, hätten sie sich geweigert den Judenabtransport zu behindern. Jeder tötete die Juden.“

Eichmann wurde in allen Fällen schuldig gesprochen und sein Urteil wurde durch den Galgen im Ramle Gefängnis am 31. Mai 1962 besiegelt.

Gesetze und Bräuche

Es ist Brauch, dass man heute Mazza ißt, um das “zweite Pessach” zu kennzeichnen.

Morgen ist der dreißigste Tag des Omer-Zählens, entsprechend dem jüdischen Kalender. Der Tag beginnt mit dem vorhergehenden Abend, so dass das Omer für morgen mit Einbruch der heutigen Nacht gezählt werden kann.

“Heute sind es dreißig Tage, das sind vier Wochen und zwei Tage des Omer(-Zählens).”

(Wenn man es nicht ermöglichen kann das Omer während der Nacht zu zählen, so kann man dies am folgenden Tag, bis zum Einbruch der Nacht, nachholen, allerdings ohne die entsprechende Bracha).

Link:
Wie zählt man den Omer?