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ב"ה
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Schabbat 7. November 2020

Halachische Zeiten (Smanim)
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Jüdische Geschichte

Der fünfte Lubawitscher Rebbe, Rabbi DovBer Schneerson (bekannt unter dem Akronym „Raschab“), wurde am 20. Cheschwan des Jahres 5621, nach der Schöpfung, geboren.

Nach dem Ableben seines Vaters, Rabbi Schmuel von Lubawitsch, im Jahre 1882, übernahm Rabbi Scholom DovBer die Führung der Bewegung. In den nächsten 38 Jahren schrieb und überlieferte er etwa 2'000 Ma’amarim, einschließlich dem berühmten Hemschechim, der eine tief greifende analytische Betrachtung des Chabad Chassidismus enthielt. 1897 installierte er die Tomchei Temimim Jeschiwa in Lubawitsch, die erste Institution des jüdischen Lernens, die den „Körper“ (talmudische und legale Studien) und die „Seele“ (philosophisch und mystisch) der Tora in ein geschlossenes, lebendes Ganzes integrierte; es war diese einzigartige Form der Bildung und des Tora-Studiums, die die „Temimim“ produzierte – die Armee gelehrter, inspirierter und hingebungsvoller Fackelträger, die in den kommenden Jahrzehnten, im wahrsten Sinne des Wortes, ihre Leben für den Erhalt des Judentums unter der Sowjetherrschaft geben würden.

1915 war Rabbi DovBer gezwungen Lubawitsch zu verlassen, da die Front im ersten Weltkrieg unaufhörlich näher rückte, und nach Rostow am Don, im Süden Russlands, überzusiedeln. Gegen Ende seines Lebens begann er einen heroischen Kampf – weitergeführt unter der Führung seines Sohnes und Nachfolgers, Rabbi Josef Jizchak Schneerson - gegen das kommunistische Regime, welches versuchte den jüdischen Glauben zu zerstören. Rabbi Scholom DovBer verstarb 1920 in Rostow am Don.