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Das persönliche Heiligtum

Das persönliche Heiligtum

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Im Wochenabschnitt Pekudej finden wir die Verse: "Und die Kinder Israel taten alles, was G-tt dem Mosche befohlen hatte. Und sie brachten das Heiligtum zu Mosche"1.

Raschi, der berühmte Kommentator, merkt an, dass die Juden das unvollendete Heiligtum zu Mosche brachten, weil sie unfähig waren, es aufzurichten - dafür waren übermenschliche Kräfte notwendig. Mosche legte nur die Hände auf die vielen Bretter, Pfeiler usw., und hob sie hoch.

Daraus lernen wir, wie jeder Mensch sein eigenes inneres Heiligtum errichten kann. Als die Kinder Israel das materielle Heiligtum bauten, befolgten sie alles, was G-tt dem Mosche befohlen hatte. Obwohl G-tt ihnen noch nicht befohlen hatte, das Heiligtum aufzustellen, und obwohl sie es letztlich nicht selbst aufstellten, vergaßen sie nicht die geringste Kleinigkeit.

Das symbolisiert die Beziehung zwischen einem Juden und G-tt. Wir alle haben die Pflicht, von Anfang an das gesamte Judentum zu umarmen, auch die vielen Details der Mizwot, die G-tt uns befohlen hat. Möglicherweise - sogar wahrscheinlich - gelingt es uns nicht, unser Heiligtum allein zu errichten.

Dann das schaffen wir nur, wenn Mosche daran beteiligt ist. Wenn wir alles getan haben, um unser persönliches Heiligtum aufzustellen, müssen wir uns also mit dem Mosche (dem spirituellen Oberhaupt) unserer Generation verbinden. Er krönt dann all unsere Arbeit und unsere Leistungen und hebt unser spirituelles Werk auf die höchste Ebene empor.

Fußnoten
1.
Ex. 39:32-33
Basierend auf den Lehren des Lubawitscher Rebbe
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