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Anderes sein ... und etwas ändern

Anderes sein ... und etwas ändern

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Manche Menschen wollen „anders sein“. Einige sind es von Natur aus. Sie gehen in Alltagskleidern in die Synagoge, während andere Anzüge und gute Kleider tragen. Sie streichen die Wände ihrer Wohnung purpurrot, während andere Weiß oder Braun vorziehen. Sie hören die Musik der Maori, wählen Parteien, die kaum jemand kennt, und behaupten, sie könnten alles besser als die anderen.

Wir wollen hier nicht gegen das „Anderssein“ wettern. Eine alte Redensart sagt: „Ein vernünftiger Mensch versteht die Realität und passt sich ihr an. Ein unvernünftiger Mensch erwartet, dass die Realität sich ändert. Darum verdanken wir alle Fortschritte den Unvernünftigen.“ Ja, wir brauchen Menschen, die nach links gehen, wenn wir uns nach rechts wenden, die von der Norm abweichen und die nie ganz unserer Meinung sind. Manchmal machen sie einen Fehler und zeigen uns dadurch, was richtig ist. Bisweilen haben sie Recht, während alle anderen nur wissen, dass sie Unrecht haben. Und oft sehen sie um die Ecke herum und finden bessere Lösungen, selbst wenn die anderen zufrieden sind.

Gehen Sie in Jeans in die Synagoge, um zu demonstrieren, dass G-tt uns unabhängig von der Kleidung liebt?Aber manche Leute wollen nur angeben. Gehen Sie in Jeans in die Synagoge, um zu demonstrieren, dass G-tt uns unabhängig von der Kleidung liebt? Oder waren Sie nur zu faul, sich umzuziehen? Oder wollen Sie anderen zeigen, dass es Ihnen egal ist, was „die Masse“ tut?

Wir müssen in den meisten Lebensbereichen moralische Entscheidungen treffen. Auch der Entschluss, anders zu sein, ist eine solche Entscheidung, einerlei, wie banal er sein mag. In Wajakel bittet Mosche die Kinder Israel, Tuche, Öl, Gewürze, Edelsteine und Edelmetall für das Heiligtum zu spenden.

In diesem Wochenabschnitt steht ein bemerkenswerter Satz: „Die Kinder Israel brachten dem H-rrn ein freiwilliges Opfer, jeder Mann und jede Frau, deren Herz sie bewog, all die Arbeit zu leisten, die der H-rr dem Mosche befohlen hatte.

Wenn G-tt es befohlen hatte, wieso war es dann ein freiwilliges Opfer? Wieso war ihr Herz dazu bereit, obwohl sie keine Wahl hatten? Natürlich hatten sie eine Wahl! Sie konnten sich an den Bund halten, den G-tt ihnen angeboten hatte, und tun, was er verlangte. Dann würde er ihnen Frieden und Wohlstand geben. Auch Sie können beschließen, G-ttes Gebote zu missachten; aber Sie müssen wissen, dass Sie dann den Bund brechen.

Wenn Sie im Alltag „anders“ sein wollen, beeinflussen Sie andere Leute, eine Situation und sogar unsere Beziehung zu G-tt. Darum sollten Sie sich fragen: Will ich nur anders sein – oder will ich etwas anders, also besser machen?

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1 Kommentar
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Anne Stötzel-Rinder Vlissingen, Niederlande 2. März 2016

Danke für diese Gedanken! Damit gehe ich in den Shabbat...In die nächste Woche...Weiter...
Shalom!
Anne Stötzel-Rinder Reply