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Der Exodus braucht uns alle

Der Exodus braucht uns alle

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Der Wochenabschnitt, den wir in diesen Tagen lesen, beginnt mit einer der überzeugendsten, dramatischsten und gewiss berühmtesten Geschichten in der Tora. In Wa'era macht Mosche sich auf den langen Weg, um die Juden aus der ägyptischen Knechtschaft zu befreien. Es ist ein harter Weg.

Plan A: G-tt befiehlt Mosche, zu den Kindern Israel zu sprechen und ihnen zu sagen, dass sie von ihrer Bürde befreit würden. Aber sie wollen nicht hören und glauben dem Versprechen nicht.

Plan B: Mosche unterrichtet den Pharao vom Willen G-ttes und verwandelt das Zepter des Königs in eine Schlange. Aber der Pharao bleibt unbeeindruckt.

Plan C bis L: Die zehn Plagen. Fast bis zum Schluss bleibt das Herz des Pharaos verhärtet, und er weigert sich immer wieder, seine Knechte frei zu lassen.

Faszinierend ist, dass Mosche von G-tt schon vorher darüber informiert wurde, der Pharao werde nicht auf ihn hören und es müssten vor der Befreiung erst Zeichen und Wunder geschehen.

Interessant ist auch, dass diese fesselnde Erzählung in der Mitte unterbrochen wird und ein langer Abschnitt die vielen „Häupter der Häuser“ aufzählt, die ihre Familie auf der Reise durch die Wüste anführen.

Diese beiden Aspekte sind sehr wichtig. Dass G-tt wusste, wie viele Hürden Mosche vor seinem Erfolg überwinden musste und ihn davon unterrichtete, sagt uns, dass es nicht immer leicht ist, ein lohnendes Ziel zu erreichen. Wir müssen verstehen, dass wir dabei immer wieder Fehler machen, die jedoch nicht endgültig sind.

Die lange Liste der Oberhäupter zeigt, dass Mosche zwar die Gestalt ist, die wir mit allem Folgenden verbinden, dass er aber nicht allein handelte. Der Wille und die Anstrengung vieler standen hinter ihm. Alles geschah auf Veranlassung G-ttes; aber er wollte, dass wir, das Volk, handeln. So bauen wir für G-tt eine Wohnung auf Erden.

Lassen Sie sich von Rückschlägen nicht entmutigen. Und glauben Sie nicht, dass nur Sie die Mizwot befolgen müssen. Wenn wir alle daran denken, schöpfen wir Kraft auf dem langen Exodus, der uns von üblen Neigungen befreit.

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