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Gedanken zum Wochenabschnitt

Gedanken zum Wochenabschnitt

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Zwei Männer, die Hohepriester werden sollen, kommen mit Feuer und Weihrauch in ihren Pfannen ins Begegnungszelt und opfern G–tt ein „seltsames Feuer“.
Die siebentägige Weihe des Heiligtums war vorbei, und obwohl das jüdische Volk voller Erwartung war, hatte G-tt sich nicht offenbart. Selbst nach den Opfern am achten Tag erfüllte die Hoffnung sich nicht.
Im Wochenabschnitt »Schmini« geht es um die Inbetriebnahme des Heiligtums, das vom jüdischen Volk in der Wüste errichtet wurde.
Die Zeitungen berichten, daß Astronomen eine verwirrende Entdeckung gemacht haben: Einige Teile des Universums sind anscheinend älter als das Universums selbst.
Schmini bedeutet “acht”. Es ist keine isolierte Acht, sondern eine Zahl in einer Zahlenreihe. Gemeint ist der Tag, an dem Aaron und seine Söhne zu Priestern des Heiligtums geweiht wurden.
Fast ein Jahr ist vergangen, seit Israel Ägypten verlassen hat. Das Heiligtum wurde eben vollendet. Aharon und seine Söhne bringen die Opfer dar, die das Heiligtum weihen.
„Und es geschah am achten Tag...“ - so beginnt der Wochenabschnitt Schmini. Er handelt von jenem Tage, an dem der Mischkan, das tragbare Heiligtum, welches uns auf unseren Wanderungen in der Wüste begleitete, eingeweiht wird.
Die Namen der wöchentlichen Toraabschnitte sind nicht zufällig, sondern symbolisieren den Inhalt der ganzen Parascha. Das heisst: In allen Teilen der Parascha, auch wenn diese von ganz unterschiedlichen Themen handeln.
Schmini, die Parascha dieser Woche, führt Ernährungsregeln ein. Tiere müssen wiederkäuen und gespaltene Hufe haben, damit sie koscher sind. Fische müssen Flossen und Schuppen haben. Einige Vögel sind verboten.
Fische in ihrer Umwelt – Wasser – gleichen den Gelehrten, welche die Tora studieren. Das folgt aus dem Bericht des Talmuds über das römische Dekret gegen das Tora-Studium.
Der Gedanke, dass einige Tiere koscher sind (das bedeutet wörtlich „geeignet“), andere aber nicht, sagt uns einiges über uns selbst.
Gerade weil Aharon weder nach Macht noch nach Ruhm strebte, wurde er zum Hohenpriester auserwählt. Vergleichen wir das einmal mit den Aussagen eines angehenden Politikers...
Aaron war 84 Jahre alt, ein ehrwürdiger Weiser und engagierter Führer. Er wurde auf seine Rolle als Hohepriester bereits seit sieben Tagen vorbereitet. Warum bekommt er nun im Gedanken an die Opferprozeduren „kalte Füße“?
Unter dem Einfluss vieler weitverbreiteter Religionen sind viele Menschen davon überzeugt, dass die physische Welt zu meiden und eine asketische Lebensweise zu pflegen, Spiritualität bedeutet. Das Judentum sieht das alles ganz anders.
Bei einem koscherem Fisch müssen die Schuppen mit bloßem Auge erkennbar und von der Haut des Fisches leicht entfernbar sein, sei es von Hand oder mittels Instrument. Falls die Schuppen erst entfernt werden können, nachdem der Fisch in kochendem Wasser eingeweicht wurde, gibt es unterschiedliche Meinungen, ob der Fisch als koscher betrachtet werden kann.
Im Wochenabschnitt Schmini wird vom Tod der zwei ältesten Söhne Aaron's, Nadaw und Awihu, berichtet: Als sie "fremdes Feuer" (Räucheropfer) in das Heiligtum (das Stiftzelt) vor G-tt brachten, welches ihnen nicht aufgetragen wurde zu bringen, ging ein Feuer von G-tt aus und verzehrte sie beide (d.h. ihre Seelen).
"Wajomer Mosche El-Aharon Keraw El-Hamisbeach" - "Und Mosche sprach zu Aaron, nähere dich dem Altar". Raschi erklärt hierzu, dass Aaron schüchtern war und davor zögerte, sich dem Altar zu nähern. Sein Bruder Moses wandte sich daher an ihn und fragte: "Wovor fürchtest du dich? - Lekach Nivcharta - Du wurdest für diese Aufgabe auserwählt!
Unter den unreinen Vögeln, die unser Wochenabschnitt aufzählt, wird der „Schalach“ (Eisvogel) genannt.