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Gedanken zum Wochenabschnitt

Gedanken zum Wochenabschnitt

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Wie oft haben Sie schon den Satz gehört „Das ändert alles“? Jedes Mal, wenn auf der Welt etwas Wichtiges geschieht – eine kulturelle Bewegung, eine aufregende Neuigkeit, ein großer sportlicher Sieg, eine beliebte neue Fernsehserie oder ein neues Automodell -, behaupten die Leute, „Das ändert alles“ oder „Das Leben wird nie mehr so sein wie bisher“.
Am Beginn des Wochenabschnittes »Wajakhel« erfahren wird, dass Mosche das Volk versammelte und ihnen noch einmal das Gebot, den Schabbat zu halten, mitteilt.
Sie sind am Freitagnachmittag auf dem Weg von der Arbeit nach Hause. Aber die vergangene Woche geht Ihnen nicht aus dem Kopf.
Manche Menschen wollen „anders sein“. Einige sind es von Natur aus. Sie gehen in Alltagskleidern in die Synagoge, während andere Anzüge und gute Kleider tragen.
Eines der grössten Paradoxe in einem gläubigen Leben betrifft die Notwendigkeit, für einen Lebensunterhalt zu arbeiten. Wenn G-tt die Quelle alles Segens ist, wozu müht man sich ab um ein Einkommen zu verdienen?
Der häufigste und unangenehmste Streit, in den ich immer wieder verwickelt werde, betrifft die Frage, was die Tora unter Arbeit versteht.
Ich komme eben von der Hochzeit meines Vetters (danke, Simchas auch Ihnen!). Der Abend war wunderbar, L’Chaims wurden ausgetauscht, und alle freuten sich königlich. Sogar meine Kinder vergaßen meist, mich zu plagen.
In den meisten jüdischen Vierteln sieht man immer wieder Leute, die von Tür zu Tür gehen, um Geld zu sammeln. Einerlei, ob sie für Wohltätigkeitsorganisationen oder für eigene Bedürfnisse sammeln, werden sie traditionell ins Haus eingeladen, wo sie freundliche Worte und eine Spende erhalten.
Die Tora bezeichnet die Menschen, die das Heiligtum bauen und einrichten durften, wiederholt als „weise im Herzen“.
Wer sich seiner Seele und ihres g-ttlichen Auftrages bewusst ist, fügt der Kreativität eine neue Dimension hinzu. Die Frauen, die mit Mosche durch die Wüste wanderten, sahen ihre Seelen genau.
Moses hat dem jüdischen Volk nicht (nur) gesagt, dass sie den Schabbat halten sollen, sondern er hat ihnen (auch) beigebracht, wie sie den Sonntag, Montag, Dienstag, Mittwoch, Donnerstag und Freitag halten sollen.
Obwohl es so viele verbotene Tätigkeiten gibt, die gemäß Tora-Gesetz am Schabbat nicht auszuführen sind, wird in der Tora selbst nur eine von ihnen ausdrücklich angegeben: Das Verbot, ein Feuer zu entfachen.
Zu Beginn der Parascha wird erzählt, wie Mosche das ganze Volk versammeln liess, um ihnen G“ttes Botschaft zu überbringen. Bevor er ihnen über das Mischkan (Heiligtum), welches sie errichten sollten, erzählte, erwähnte er ihnen nochmals das Gebot von Schabbat.
In der dieswöchigen Parascha Wajakhel lernen wir, daß Männer und Frauen bei der Konstruktion des Mischkan (des Stiftzeltes) sowie bei den Vorbereitungen zu dessen Bau gleichermaßen beteiligt waren. Zwei Personen waren hierbei jedoch besonders auserwählt: Bezalel aus dem Stamm Jehuda und Oholiaw aus dem Stamm Dan.
Zu Beginn unseres Wochenabschnitts versammelt Mose das jüdische Volk um ihnen das Hüten des Schabbats zu gebieten. Sechs Tage soll gearbeitet werden, und der siebte sei euch heilig, ein völliger Ruhetag, verkündet er ihnen.