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Gedanken zum Wochenabschnitt

Gedanken zum Wochenabschnitt

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Es gibt keine Worte, um den Schrecken zu beschreiben, den der Tsunami im Jahr 2004 auslöste. Und wie schnell schlug das Schicksal zu!
Der Wochenabschnitt, den wir in diesen Tagen lesen, beginnt mit einer der überzeugendsten, dramatischsten und gewiss berühmtesten Geschichten in der Tora.
Hört sich das an wie ein Machtkampf, wie Überbeschäftigung oder wie die neuste Komödie? Wahrscheinlich. Aber jüdische Geschichte ist nie wahrscheinlich.
Ist es nicht seltsam, daß wir in unserer modernen Zeit Unterschiede um so mehr verwischen, je mehr wir die Rechte und die Religion anderer respektieren?
Wenn Sie einen Roman lesen oder einen Film sehen, halten Sie ihn dann für wahr? Natürlich nicht. Sie wissen ja, dass die Schauspieler nur ihre Rolle spielen und dass die Figuren im Buch vom Autor erfunden sind.
Es kommt oft vor, dass unreligiöse Menschen unter widrigen Umständen plötzlich zum Glauben finden.
Vierhundert Jahre bevor die Juden Ägypten verließen, sagte G-tt Awraham und seinen Nachfahren die Knechtschaft und die Befreiung voraus.
Einer der wichtigsten Grundgedanken des Judentums lautet, dass jeder Mensch die freie Wahl hat, über sein eigenes Benehmen zu entscheiden. Weder seine Natur, noch äußerliche Einflüsse bestimmen, ob ein Mensch gut oder schlecht handeln wird.
In unserer Parascha wird erzählt, wie G-tt das Land Ägypten mit den zehn Plagen zu schlagen begann. Diese Plagen hatten einen ganz besonderen Zweck.
Die zehn Plagen sollten nicht nur der ägyptischen Wirtschaft schaden, sondern auch ein Mittel der spirituellen Erneuerung für die Juden sein.
Warum war G-tt so hart zu den Ägyptern? Wenn er sein Volk aus der Knechtschaft befreien wollte, hätte er es doch einfach herausholen können, auch ohne Gewaltanwendung! Warum ist die Tora, G-ttes Plan für ein richtiges Leben, so gewalttätig?
Aber hatten sie nicht gerade noch geglaubt? Warum verschlossen sie plötzlich ihre Ohren? Was wurde aus dem "Einmal ein Gläubiger, immer ein Gläubiger"?
Warum konzentriert sich der Midrasch auf den Frosch, wenn es noch 9 weitere Plagen gab? Die 2. Plage ist deshalb ein Schlüsselerlebnis, weil beide - Pharao und Frosch - ein gewisses Maß an Teilnahmslosigkeit teilten.
Die gesamte Schöpfung kann in folgende 3 Kategorien aufgeteilt werden: das Gute, das Schlechte und die Frösche.
Sie gehen die Straße entlang als plötzlich - Bamm! - ein scharfkantiges, eckiges Objekt mit einem Klatscher auf Ihrer Stirn landet.
Da wir beim Beten vor dem König der Könige stehen, ist es angebracht, sich respektvoll zu kleiden.
Der Begriff Wa'era bedeutet 'Ich habe mich offenbart', wie es zu Anfang dieser Parascha heißt, "Ich habe mich Abraham, Isaak und Jakob mit dem Namen 'Kel Schadai' offenbart, aber mit meinem Namen 'Haschem' (dem primären Namen G-ttes) wurde Ich ihnen nicht bekannt" [Schmot 6, 3].
Bevor G-tt Mose und Aron zum Pharao entsandte, gab er ihnen ein Zeichen mit, welches die Allmacht G-ttes demonstrieren sollte − die Umwandlung von Arons Stock in eine Schlange. Dies machte Aron zwar, doch die Hexer Pharaos blieben ihm nichts schuldig und verwandelten auch ihre Stöcke in Schlangen. Schließlich aber bezwang der Stock Arons seine Rivalen, indem er sie verschlang.
Einer der Gründe für die fundamentale Wichtigkeit des Auszugs aus Ägypten im Judentum ist die tiefe Bedeutung dieser körperlichen und geistigen Befreiung. Denn der Auszug aus Ägypten ist nicht nur ein historisches Ereignis, das viele tausend Jahre zurückliegt.
Jeden Freitag gibt Frau Stein der fünften Klasse Unterricht in der Parascha der Woche. In dieser Woche diskutierte die Klasse die zehn Makkot (Plagen), die G-tt über die Ägypter brachte. Und die Mädchen der Klasse wussten bereits viel über die Parascha.