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Bamidbar

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Editor's Note:

Sehr geehrte Leserschaft,

mit der dieswöchigen Sidra Bamidbar beginnt das vierte Buch der Tora, das die allgemeine Überschrift trägt: „Die Zahlen“. Die Vorlesung dieses Wochenabschnittes erfolgt jedes Mal gerade vor dem Feiertag, der an die Verkündigung der Tora erinnert, nämlich Schawuot. Die Bezeichnung „Die Zahlen“ erklärt sich aus dem Inhalt der ersten Sidra dieses vierten Buches; denn sie enthält den G-ttlichen Befehl, die Juden zu zählen.

Es gehört zum Begriff des Zählens, dass Charakter oder Wesen der gezählten Einzelperson für die erreichte Gesamtzahl ganz unwesentlich sind. Daher wurde auch bei der damaligen Volkszählung der Israeliten der größte unter ihnen als nicht mehr als eine „Einheit“ eingestuft, während der einfachste und unwichtigste unter ihnen wiederum als nicht weniger als eine „Einheit“ galt.

Bezüglich geistiger Fähigkeiten, Gemütsanlagen und persönlicher Eigenschaften jeglicher Art gibt es gewaltige individuelle Unterschiede; kein Jude gleicht einem anderen. In der Zusammensetzung unseres Volkes erstrecken sich die Typen von dem des Geistesriesen, des äußerst gebildeten Menschen, auf der einen Seite bis zu den einfachsten und gröbsten Individuen auf der anderen. Und doch existiert in jedem Juden etwas, das grundsätzlich für alle gleich ist, und das ist die G-ttliche Seele (Neschama), unser wahrstes Wesen. Ein treffendes Beispiel für diese grundsätzliche „Gleichwertigkeit des Judeseins“ bietet das tägliche religiöse Leben. Wir wissen alle, dass zur Ausübung des G-ttesdienstes eine Mindestzahl – „Minjan“ – von zehn erwachsenen männlichen Personen erforderlich ist. Wenn davon auch nur einer fehlt, und wäre dies bloß ein schlichter Junge von gerade 13 Jahren, dann kann der G-ttesdienst nicht stattfinden, selbst wenn die anderen neun alle große Rabbiner und bedeutende Gelehrte sind!

Schabbat Schalom

Der Wochenabschnitt
Bamidbar Alija Zusammenfassung
Dieser Tora-Abschnitt Bamidbar ist der Anfang des Buches Numeri, des vierten der Fünf Bücher Moses. Dieses Buch der Tora beginnt am ersten Ijar, einen Monat nach der Einweihung des Tabernakels, und einige Wochen, bevor die Juden den Berg Sinai verlassen und ihre Reise zum Heiligen Land antreten. Die Israeliten und der Stamm Levi werden getrennt gezählt. G-tt sagt den Israeliten, wie sie in der Wüste ihr Lager um den Tabernakel herum aufschlagen sollen. Die Leviten werden vor der Reise informiert, wie der Tabernakel auseinandergenommen wird.
Gedanken
Eine Sache der Quantität

„Nicht auf die Quantität kommt es an, sondern auf die Qualität“ – diese gängige Aussage ist wohl jedem bekannt. Und es mag viel Wahres an ihr liegen, aber das erste Gebot im Vierten Buch Mose – Bamidbar – zeigt, dass dies nicht in jedem Fall zutrifft. Die Thora gebietet eine Volkszählung durchzuführen.
Nutze jede Minute
Im Sommer 1955 schrieb ein junger Mann dem Lubawitscher Rebbe von seinem Plan, eine kurze Reise in eine bestimmte Stadt zu machen. Der Rebbe drängte ihn in seiner Antwort, auf die dort wohnenden Juden positiv einzuwirken.
Die Wüste lebt
Dinge, Dinge, Dinge ... Wir brauchen die richtige Kleidung für jede Gelegenheit. Unsere Kinder brauchen hundert Spielsachen.
Leitgedanken
"Alle Leviten zusammen"
Unser Leitgedanke zu Bamidbar
Studienzentrum
Ein Herz
Wer hat je von einem Menschen mit zwei Herzen gehört? Wurde in den Annalen der Medizingeschichte je davon berichtet?
Die Tora ist nicht im Himmel
Am Schawuot feiern wir die Tatsache, dass uns die Tora zum Geschenk gemacht wurde. So heißt es im Gebet: “Die Zeit, in welcher uns die Tora gegeben wurde“.
Der Standpunkt des Rebbe
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