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Chukat

Chukat

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Editor's Note:

Lieber Leser,

in der dieswöchigen Sidra ist von Miriams und Aarons Tod die Rede. Wie die Midraschim erklären, waren die "Wolken der Herrlichkeit", welche die Israeliten während ihrer Wüstenwanderungen begleiteten und schützten, um Aarons willen und zwei andere Wunder, nämlich die ständige Wasserquelle und das Manna, wegen der Verdienste von Miriam bzw. von Moses gewährt worden. Als Miriam und Aaron starben, hörten die Wasserquelle und die Wolken vorübergehend auf, doch wurden sie hinterher wiedereingesetzt, allein um der Verdienste Moses' willen.

Nicht nur die Gebote der Tora haben ihre Auswirkungen auf das tägliche Leben überall und zu jeder Zeit, sondern auch die in der Tora enthaltenen Erzählungen und Gleichnisse geben Einschärfungen für das praktische Verhalten. Was waren die Wesensmerkmale dieser drei Wunder, Wolken, Manna und Wasser?

Die Wolken bildeten den äusseren Schutz. Sie behüteten die Juden vor den scharfen Winden, töteten die gefährlichen Schlangen der Wüste, ebneten die Gebirgspfade und bewahrten ihre Kleider.

Das Manna war eine wundervolle Speise, die schmeckte, wie man es sich jeweils wünschte. Nahrung und Nährkraft gewährende Speise wird innerlich verdaut.

Miriams Quelle versorgte mit Wasser, das an sich keinen Nährwert hat, sondern das in der Hauptsache als ein Mittel dient, Nahrung zu verteilen und in alle Teile des Körpers zu bringen.

Es sind drei verschiedene "Dimensionen" der Tora, die so durch die Wolken, das Manna und die Quelle symbolisiert sind: Es gibt einen Tora-Aspekt, der innerlich verdaut wird, es gibt einen, der äußeren Schutz gewährt, und einen, der all dies überall hin trägt und an alle Juden verteilt - Parallelen zu dem Manna, den Wolken und dem Wasser.

Schabbat Schalom

Der Wochenabschnitt
Chukat Alija Zusammenfassung
Chukat beginnt mit einer Diskussion über die Gesetze der roten Kuh. Miriam und Aaron sterben. Als die Juden Wasser brauchen, schlägt Moses einen Fels – obwohl ihm aufgetragen worden war, ihn anzusprechen. Wasser strömt heraus, aber Moses darf nicht ins Land Israel ziehen. Die Amalekiter bekämpfen die Israeliten und werden geschlagen. Edom und Moab verweigern den Israeliten das Durchzugsrecht auf dem Weg nach Israel. Die Israeliten bekämpfen Sichon und Og und besiegen sie.
Gedanken
Diverse Grausamkeiten

Schon wieder lehnte sich das jüdische Volk in seiner Kleinlichkeit gegen Mose und Aron auf. Dieses Mal beschwerten sie sich über Wassermangel. Ihre Strafe für ihr mangelndes Vertrauen in den Allmächtigen war ein Ansturm von giftigen Schlangen.
Drei Wunder
Während den vierzig Jahren seiner Wanderungen in der Wüste, wurde das jüdische Volk täglich von drei Wundern begleitet. Seine Nahrung fiel in Form des Man (himmlischem Brot) vom Himmel, Wasser kam aus einem Felsen und die Wolken welche das Volk umgaben, beschützten es vor gefährlichen Schlangen und Skorpionen.
Wer fürchtet sich vor dem großen bösen Og?

Ob Sie es glauben oder nicht, auch Mosche hatte einmal Angst. Ja, die größte Führungspersönlichkeit aller Zeiten, dieser spirituelle Riese hatte Angst. Wer und was konnte Mosche Angst machen?
Die zweite Taktik Amaleks

Im Wochenabschnitt Chukat lesen wir von dem zweiten Angriff Amaleks auf das Volk Israel, bei welchem sich die Amalekiter als Kanaaniter verkleideten, beziehungsweise tarnten.
Leben & Tod
Was ist eine Seele?

Die Seele ist das Selbst, das „Ich“, das im Körper innewohnt und durch ihn handelt. Ohne die Seele ist der Körper wie eine Glühbirne ohne Elektrizität, ein Computer ohne Software oder einem Raumanzug ohne einem Kosmonauten darin.
Reinkarnation

Wie steht eigentlich das Judentum zum Thema Reinkarnation? Wer wird "wiedergeboren" und warum?
Der Standpunkt des Rebbe