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Wa'era

Wa'era

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Editor's Note:

Lieber Leser,

der Begriff Wa'era bedeutet 'Ich habe mich offenbart', wie es zu Anfang dieser Parascha heißt, "Ich habe mich Abraham, Isaak und Jakob mit dem Namen 'Kel Schadai' offenbart, aber mit meinem Namen 'Haschem' (dem primären Namen G-ttes) wurde Ich ihnen nicht bekannt" [Schmot 6, 3]. Warum betont die Tora an dieser Stelle, daß G-tt sich unseren Patriarchen nicht mit seinem primären Namen offenbart hat?

Der Auszug aus Ägypten war vor allem eine spirituelle Befreiung, die es dem Jüdischen Volk ermöglichte, G-tt ohne Einflußnahme anderer Völker zu dienen. Selbstverständlich ist die Befreiung aus der physischen Versklavung dabei nicht unwesentlich, letztlich dient die physische Befreiung jedoch dazu, die spirituelle zu ermöglichen.

Doch was genau ist die Bedeutung einer spirituellen Befreiung? Rabbi Schneor Salman von Ljadi (der Gründer der Chabad-Bewegung) erklärt hierzu, daß dies die Befähigung darstellt, G-tt ohne irgend welche persönlichen Hintergedanken zu dienen (siehe Tora Or, Wa'era 56a). Dies zu erreichen, ist jedoch ohne die Hilfe G-ttes ein schlichtweg unmögliches Unterfangen. Solange ein Mensch versucht, sozusagen von sich aus an sich zu arbeiten, wird alles was er unternimmt, letztlich nur ein Ausdruck seiner persönlichen Agenda bleiben. Selbst wenn er sich vornehmen sollte, sich vollkommen dem Willen G-ttes unterzuordnen, so wird auch dies in der finalen Betrachtung nur ein Ausdruck seiner persönlichen, menschlichen Hintergedanken bleiben.

Schabbat Schalom

Wussten Sie schon? Dieses Magazin können Sie auch ausdrucken und vor Schabbat mit in die Synagoge nehmen. Dort können Sie es in der Pause in Ruhe lesen, mit ihren Freunden teilen oder zum Kiddusch etwas daraus vorlesen. Jetzt ausdrucken und später lernen.

Gedanken
Wasserplage

Einer der Gründe für die fundamentale Wichtigkeit des Auszugs aus Ägypten im Judentum ist die tiefe Bedeutung dieser körperlichen und geistigen Befreiung. Denn der Auszug aus Ägypten ist nicht nur ein historisches Ereignis, das viele tausend Jahre zurückliegt.
Was der Rebbe sagte - Wa'era

Jeden Freitag gibt Frau Stein der fünften Klasse Unterricht in der Parascha der Woche. In dieser Woche diskutierte die Klasse die zehn Makkot (Plagen), die G-tt über die Ägypter brachte. Und die Mädchen der Klasse wussten bereits viel über die Parascha.
Kälte durch Wärme ersetzen
In unserer Parascha wird erzählt, wie G-tt das Land Ägypten mit den zehn Plagen zu schlagen begann. Diese Plagen hatten einen ganz besonderen Zweck.
Froschmänner

Die gesamte Schöpfung kann in folgende 3 Kategorien aufgeteilt werden: das Gute, das Schlechte und die Frösche.
Der Wochenabschnitt
Wa'era in Kürze
G-tt offenbart Sich dem Moses. Moses und Aaron treten immer wieder vor Pharao auf, um im Namen G-ttes zu verlangen, "Lass Mein Volk gehen, damit sie Mir in der Wildnis dienen können". Das Wasser im Nil verwandelt sich zu Blut, Frösche bevölkern das Land, Läuse plagen Mensch und Tier, Horden wilder Tiere überfallen die Städte, die Tiere sterben an einer unbekannten Krankheit, und schmerzhafte Beulen plagen die Ägypter.
Leitgedanken
"Sage Aaron, er soll deinen Stab nehmen"
Unser Leitgedanke zu Wa'era
Verschiedenes
Ist Psychoanalyse koscher?

Wie sieht das traditionelle Judentum die Psychoanalyse? Ich bin insbesondere an den scheinbaren Parallelen zwischen den Philosophien von Freud und Chabad interessiert.
Begegnungen mit dem Rebbe
Fenster

Meine Mutter, G-tt segne sie, sagte mir, es kommen Männer und Frauen zu dieser Welt, doch sie stehen darüber. Meine Großmutter erzählte Geschichten über die Zaddikim von Baghdad, wo sie geboren wurde.